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Tipps und Tricks zum iTunes-Tuning23.07.2007
14:26 Apples Multimedia-Oberfläche hat Tiefgang
Besitzer eines iPod kommen nicht um sie herum. Mac-Nutzer
haben sie von vornherein auf dem Rechner, und auch auf zahlreichen PCs ist sie vertreten:
Apples Software iTunes.
Vom "Drehkreuz", über das MP3-Dateien auf den iPod gelangen, hat sie sich längst zur Multimedia-Oberfläche mit Tiefgang entwickelt. Doch viele Nutzer wissen nach wie vor
nicht, was iTunes alles kann. Selbst wer damit nur seine Musiksammlung verwalten will,
hat jede Menge Möglichkeiten.
nächste Seite: Ausgewählte Songs ineinander mischen
Die vielleicht ausgeklügeltste besteht im Anlegen "intelligenter" Playlisten. Das lohnt sich zum Beispiel für Nutzer, die Unmengen an Musik auf dem Rechner gespeichert haben, aber einen iPod nano mit nur 4 GB großer Festplatte besitzen. "Dann kann man sich eine in der Größe begrenzte Liste anlegen", erklärt Jesper Frommherz, Betreiber des Mac-Forums Apfeltalk.de in Witten. Wird der MP3-Spieler dann zum Synchronisieren angeschlossen, gibt der Nutzer an, dass er nur die entsprechende Playlist übertragen möchte. "Man kann sich zum Beispiel auch eine Liste mit den jüngst eingekauften Songs zusammenstellen", sagt Peter Müller von der in München erscheinenden Zeitschrift Macwelt. Oder der Nutzer legt Listen mit Kriterien an, in die sämtliche Songs, die diese Kriterien erfüllen, automatisch wandern. Wie das geht, lasse sich am besten herausfinden, indem die von Apple vorgegebenen Listen angeschaut werden. "Dabei kann man ein bisschen mit den Filtern herumspielen." Und schon wird zum Beispiel aus der vorgegebenen Liste mit den 25 meistgespielten Songs eine doppelt so lange mit den 50 persönlichen Top-Titeln. Lautstärke für gesamte Bibliothek anpassenWer eine seiner Zusammenstellungen anderen vorstellen will, kann sie als so genannten iMix im iTunes-Store zugänglich machen, über den Apple unter anderem MP3s verkauft. "Das funktioniert unter "Datei" und "iMix erstellen"", sagt Apple-Sprecher Georg Albrecht in München. Von dort aus kann die Liste in die eigene Webseite, zum Beispiel den persönlichen Blog eingebunden werden - über den Button "Im Web veröffentlichen". Aber auch wer seine musikalischen Vorlieben für sich behalten möchte, kann es sich in iTunes sozusagen gemütlich machen: "Wer sich im Store angemeldet hat, bekommt dort Cover zu den Songs oder Alben in der eigenen Bibliothek", sagt Frommherz. Für Apple ist das freilich ein Instrument, um registrierte Nutzer zu gewinnen, die dann unter Umständen zu Käufern werden. "Aber man muss keine Musik kaufen, nur um die Cover zu bekommen." Wer CDs in iTunes einliest, die schon einige Jahre alt sind, wird feststellen, dass sie beim Abspielen leiser klingen als aktuelle Downloads. "Man kann dann für die gesamte Bibliothek die Lautstärke anpassen", sagt Albrecht. Hinter "Einstellungen" und "Wiedergabe" verbirgt sich der entsprechende Menüpunkt. "Davon würde ich aber abraten", sagt Müller: Da die lauteren Stücke den leiseren angepasst werden, leidet ihre Klangqualität. Höchstens bei kürzeren Playlists empfehle sich die Anpassung, wenn sie etwa auf CD gebrannt werden.
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