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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Kartellamt will Betreiberkonsortium für Handy-TV genehmigen18.07.2007
16:19 EU-Kommission legt sich auf den DVB-H-Standard festInhaltsverzeichnis:1. Kartellamt will Vorhaben freigeben2. Durchbruch soll zur Fußball-EM 2008 kommen
Das Bundeskartellamt will das geplante Betreiberkonsortium
der Mobilfunkanbieter Vodafone, T-Mobile
und o2 für das Handy-Fernsehen freigeben.
Nach derzeitiger Einschätzung führe das Vorhaben fusionskontrollrechtlich nicht zur
Entstehung oder Verstärkung einer marktbeherrschenden Stellung der Beteiligten, teilte
die Behörde heute in Bonn mit. Den Unternehmen sei mitgeteilt worden, dass das
Kartellamt beabsichtige, das Vorhaben freizugeben. Ein Sprecher des Konsortiums sagte:
"Wir begrüßen die Absichtserklärung des Kartellamts". Er sei zuversichtlich, dass ab
dem kommenden Jahr den Kunden Handy-TV zugänglich gemacht werden könne.
nächste Seite: Durchbruch soll zur Fußball-EM 2008 kommen
Die drei Mobilfunkanbieter hatten im April die Gründung des Konsortiums angemeldet. Ab Frühjahr kommenden Jahres sollen mindestens 16 Programme mit dem Standard DVB-H (Digital Video Broadcasting-Handheld) über das Handy empfangbar sein. Neben Fernsehprogrammen sind mit DVB-H auch Radiosendungen und interaktive Dienste übertragbar. Die Bundesnetzagentur hatte im April mit der Vergabe von Frequenzen begonnen, die das Handy-Fernsehen nach dem DVB-H-Standard bundesweit ermöglichen sollen. Kartellrechtliche Prüfung steht noch ausNach Angaben der Bonner Behörde steht noch die kartellrechtliche Prüfung aus, die aber zeitnah zur Fusionskontrollentscheidung abgeschlossen werden solle. In diesem Verfahren seien nach derzeitiger Einschätzung Verpflichtungszusagen der beteiligten Unternehmen notwendig, um die nach vorläufiger Prüfung vorliegenden wettbewerblichen Bedenken auszuräumen. So soll beispielsweise das Konsortium sicherstellen, dass sich weitere Unternehmen jederzeit der Betreibergesellschaft anschließen können, lautet gemäß einem Vorabbericht der Financial Times Deutschland (FTD) eine der Forderungen des Kartellamts.
DVB-H ist ein neues Übertragungsverfahren für den Multimediaempfang auf mobilen
Endgeräten. Es baut auf den Übertragungstechniken des digitalen terrestrischen
Fernsehens (Digital Video Broadcasting Terrestrial) DVB-T auf und ist speziell den
Bedürfnissen und Eigenschaften mobiler Geräte angepasst. Experten erwarten, dass die Fußball-Europameisterschaft im Jahr 2008 dem mobilen TV einen Schub geben könnte. DVB-H
konkurriert beim Aufbau der Infrastruktur für Fernsehen unterwegs mit dem aus Korea
stammenden Format DMB.
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