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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Muss Telekom-Vorstand Pauly wegen Siemensaffäre gehen? (aktualisiert)31.05.2007
11:03 Telekom bestätigt Rücktritt
Die Korruptionsaffäre beim Technologiekonzern
Siemens fordert offenbar ein weiteres Opfer. Wie
das Internet-Nachrichtenportal
Focus Online heute
Nacht berichtet hat, muss der Vorstand der Geschäftskundensparte
T-Systems der
Deutschen Telekom, Lothar Pauly, gehen. Hintergrund
sei die Verwicklung in den Siemens-Korruptionsskandal.
Ein Sprecher der Telekom lehnte zunächst einen Kommentar dazu ab. Mittlerweile wurde jedoch in einer kurzen Mitteilung das Rücktrittsgesuch von Pauly bestätigt. Der Präsidialausschuss des Aufsichtsrates habe dem Aufsichtsrat empfohlen, der Bitte des Telekom-Vorstandsmitgliedes zu entsprechen. Dem Vernehmen nach gibt es aber keine neuen Vorwürfe gegen Pauly, der im Oktober 2005 zur Telekom gekommen war. Die Ablösung sei keine "Vorverurteilung" des 48-Jährigen, hieß es in Branchenkreisen. Pauly habe mit seinem Rückzug möglichen Schaden von der Telekom abhalten wollen. Bereits seit einigen Wochen wird über eine mögliche Verstrickung des Managers in die Korruptionsaffäre bei der Münchner Siemens AG spekuliert. Pauly selbst hatte dies wiederholt zurückgewiesen. Gegen den 48-Jährigen, der zuvor bei Siemens die Telekommunikationssparte Com verantwortete, ermittelt die Staatsanwaltschaft München seit mehreren Wochen. Der Rückzug von Pauly kommt für die Telekom zu einem ungünstigen Zeitpunkt, da der Konzern auf der Suche nach einem Partner für T-Systems ist. Der von Pauly geleitete Auswahlprozess soll im Sommer abgeschlossen werden. Derzeit laufen nach Angaben aus Konzernkreisen Gespräche mit möglichen Partnern, die bis Mitte Juni abgeschlossen werden sollen. Dann wolle die Telekom eine Auswahl treffen, mit wem vertiefende Verhandlungen geführt werde, hieß es. Die Gespräche könnten nun von Finanzvorstand Karl-Gerhard Eick übernommen werden. Der bisherige Finanzvorstand Wilfried Peters soll hingegen T-Systems zunächst kommissarisch führen, bis ein Nachfolger für Pauly feststeht. Weitere Artikel zur aktuellen Situation der Deutschen Telekom
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