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Mit MWconn die mobile Internet-Einwahl vereinfachen

13.05.2007
16:25

Freeware-Programm als Alternative zur mitgelieferten Software

Inhaltsverzeichnis:

1. MWconn vereinfacht die mobile Internet-Einwahl
2. Verbindungsqualität lässt sich ständig überwachen

Die mobile Internet-Nutzung wird immer populärer. Die Netzbetreiber haben mobile Online-Sessions durch günstigere Datenpakete inzwischen bezahlbar gemacht. Für Gelegenheitsnutzer bieten die Discounter simyo, Blau und Medion Mobile mit 24 Cent pro übertragenem Megabyte ebenfalls ein attraktives Angebot.

Für die Einwahl ins Internet gibt es verschiedene Möglichkeiten. Neben Smartphones und PDAs kommt naturgemäß auch ein Notebook in Frage. Moderne Laptops haben teilweise sogar schon ein GPRS/UMTS-Modem eingebaut. Ansonsten kann man eine PCMCIA-Karte oder ein kleines Modem, das über USB mit dem Computer verbunden wird, einsetzen. Auch ein Handy kann als Datenmodem dienen, wenn es per Bluetooth oder USB-Kabel mit dem Rechner verbunden wird.

Software für die Internet-Einwahl wird von den Herstellern der Modemkarten und Handys in der Regel mitgeliefert, doch diese Tools weisen oft Nachteile auf. Die von den Netzbetreibern gelieferten Tools lassen sich beispielsweise teilweise nicht oder nur sehr umständlich auf die Nutzung mit SIM-Karten anderer Anbieter umkonfigurieren. Abhilfe ist mit einer alternativen Einwahl-Software möglich.

Kostenloser Download inklusive Anleitung

Ein solches Tool nennt sich beispielsweise MWconn. Das Programm kann inklusive einer ausführlichen Anleitung kostenlos von der eigens hierfür eingerichteten Homepage heruntergeladen und dann auf dem PC installiert werden. Vor der Inbetriebnahme sollten allerdings die Treiber für das verwendete Modem installiert werden. Diese sind automatisch bereits auf dem Rechner vorhanden, wenn man die ursprüngliche Netzbetreiber-Software für das Modem noch installiert hat.

Zur Installation des neuen Einwahl-Tools wird einfach die Datei MWconn.exe an eine geeignete Stelle auf der Festplatte kopiert und ausgeführt. Idealerweise richtet man sich für die Einwahl-Software ein eigenes Verzeichnis ein.

Nutzung in Deutsch und Englisch möglich

Nach dem Doppelklick auf die EXE-Datei muss man sich entscheiden, ob das Programm in deutscher oder englischer Sprache genutzt werden soll. Außerdem legt MWconn eine neue Netzwerkverbindung mit dem Namen "Internet" an. Danach liegt das komplette MWconn-Programm im Verzeichnis. Dazu gehören neben einer Konfigurations- und INI-Datei auch EXE-Dateien für die Betriebsarten GPRS, UMTS und UMTS/GPRS (hier wird das 3G-Netz genutzt, wenn es verfügbar ist, ansonsten bucht sich das Modem ins GSM/GPRS-Netz ein).

In der Konfigurationsdatei kann beispielsweise der GPRS-Zugangspunkt für den verwendeten Netzbetreiber oder Provider eingegeben werden. Wenn nötig, lassen sich auch Benutzername und Passwort definieren. Ferner lässt sich einrichten, dass Kunden mit Homezone-Tarifen den Home-Bereich auch mit MWconn angezeigt bekommen. Der SMS-Empfang lässt sich ein- und ausschalten, für den Netz- oder Zellenwechsel kann ein Warnton definiert werden.

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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-10, Erwachsene ab 14 Jahre