Telekom-Streik könnte alternative Anbieter lahmlegen
09.05.2007 11:55
Neuanschlüsse bei Alternativ-Anbietern könnten nicht mehr geschaltet werden
Kommt es nach der aktuell laufenden Urabstimmung bei der
Deutschen Telekom zu einem Streik,
so könnte dieser nicht nur wie geplant die Geschäftskunden
treffen. Auch Kunden bei
alternativen Netzbetreibern wären nach Einschätzung von Peer Knauer, Präsident
des Bundesverband Breitbandkommunikation
( Breko), von dem Streik betroffen.
Im Gespräch mit der Wochenzeitung
Die Zeit sagte Knauer, der zugleich Chef des Anbieters
Versatel ist, ein Streik hätte massive Auswirkungen auf die Branche.
Zwar besitzen die alternativen Anbieter wir Arcor,
Versatel, HanseNet und Co eigene
Leitungen, dennoch sind sie auf die so genannte Letzte Meile zum Kunden angewiesen.
Wechselt ein Telefonkunde
zu einem dieser Anbieter, so schaltet letztlich ein Mitarbeiter
der Deutschen Telekom die Leitungen des alternativen Anbieters auf diese Letzte Meile. Streiken aber diese Mitarbeiter, so "würde unser Wachstum gebremst",
befürchtet Knauer.
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