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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Gerüchte um Fusion von Yahoo! und Microsoft (aktualisiert)04.05.2007
16:04 Kreise: Möglicher Kaufpreis bei 50 Milliarden Dollar
Angesichts der wachsenden Dominanz des
Suchmaschinenbetreibers Google
auf dem Internet-Werbemarkt könnten
Microsoft und
der Portalbetreiber Yahoo! Presseberichten zufolge
enger zusammenrücken. Beide Seiten prüften derzeit die Möglichkeit
einer Fusion oder zumindest einer engeren Zusammenarbeit, berichtet
das Wall Street Journal
heute in seiner Online-Ausgabe. Die
Zeitung berief sich auf mit der Materie vertraute Personen.
Wenige Stunden nach der Veröffentlichung zog die Zeitung die Aussage jedoch
zurück. Gespräche habe es zwar gegeben, die Fusuinsverhandlungen seien jedoch abgebrochen worden.
Zuvor hatte bereits das Boulevard-Blatt New York Post berichtet, Microsoft dränge auf Wiederaufnahme konkreter Verhandlungen, nachdem Yahoo! einen ersten Annäherungsversuch vor einigen Monaten abgelehnt habe. Als Kaufpreis nennt das Blatt rund 50 Milliarden Dollar. Für einen möglichen Zusammenschluss arbeite Microsoft mit Goldman Sachs zusammen, heißt es in dem Bericht. Die Yahoo!-Aktie legte vorbörslich um knapp 18 Prozent auf 33,11 Dollar zu. Zu diesem Kurs wird das Unternehmen an der Börse mit rund 45 Milliarden Dollar bewertet. Gibt Microsoft Online-Geschäft an Yahoo! ab?Nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg macht Microsoft im Vergleich zu Google derzeit gerade mal ein Sechstel des Online-Werbe-Umsatzes seines Rivalen. Sollte sich Microsoft mit Yahoo! zusammen schließen, könnten beide Unternehmen gemeinsam den Abstand zu Google auf gerade noch 13 Prozent einschmelzen, so die New York Post. Im wichtigen Such-Anzeigenmarkt würden beide zusammen auf einen Marktanteil von 27 Prozent kommen, gegenüber Google mit 65 Prozent. Microsoft steht seit einigen Jahren durch den wachsenden Rivalen Google zunehmend unter Druck. Während der Suchmaschinenspezialist mit zahlreichen Online-Anwendungen inzwischen sogar Alternativen in Microsofts angestammtem Geschäft mit Software liefert, hatte der Softwareriese im Internet-Geschäft bislang das Nachsehen. Zuletzt schnappte Google für 3,1 Milliarden Dollar seinen Rivalen Microsoft und Yahoo! den Online-Vermarkter DoubleClick weg. Der Softwarekonzern komme mit dem Ausbau des eigenen Online-Geschäfts nicht recht voran, schreibt auch das Wall Street Journal. Yahoo! dagegen sei nach wie vor eine der populärsten Seiten im Internet. So könnte die eine Seite Kunden, die andere technische Expertise liefern. Neben einer Übernahme sei auch denkbar, dass Microsoft sein Online-Geschäft an Yahoo! abgebe und im Gegenzug einen Anteil an dem Unternehmen erhalte.
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dpa / Ralf Trautmann
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