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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Studie: Mobiles Internet wird Trend des Jahres25.04.2007
08:30 Internet- und Kabelanbieter mit Quadruple-Play dagegen spielen keine Rolle
Das mobile Internet wird nach Ansicht von Fachleuten der Trend des Jahres 2007.
Nachdem der Mobilfunkanbieter T-Mobile schon im
letzten Jahr das Internet via Handy als Megatrend herausgestellt hat, bestätigt
nun eine Studie unter 72 Fachleuten aus der Telekommunikations-, IT- und
Fernsehbranche diese Einschätzung für das laufende sowie das kommende Jahr. In
der vom eco Verband der
deutschen Internetwirtschaft initiierten Umfrage setzten 13 Prozent
der Experten das mobile Surfen an Platz 1. Weitere 28 Prozent stuften
die Einschätzung, dass "mobile Suchmaschinen die Nutzung des Internet via Handy
stark fördern werden" an Platz 2 der Studie ein. Dazu passt, dass die
Branchenkenner davon ausgehen, dass sogar SMS und
MMS im Verlaufe des nächsten Jahres ihren Rang durch
typische Internettechnologien wie E-Mail verlieren werden.
Der eco Verband geht zudem davon aus, dass die kommenden Handygenerationen die Konvergenz zwischen Text, Sprache und Video zunehmend vorantreiben werden - zwischen 2010 und 2015 werde man vollständige Konvergenz erreicht haben. Dabei sind laut eco nach wie vor die Mobilfunkbetreiber die treibende Kraft auf dem Mobilfunkmarkt. 46 Prozent der Befragten stuften diese Gruppe als führend ein. Interessant jedoch die zweithäufigst genannte Gruppe: 31 Prozent der Branchenkenner sehen in den so genannten Internetkonzernen wie Google, Yahoo und eBay die wichtigsten Players im künftigen Mobilfunkmarkt. Auch die Marktdurchdringung der Internetunternehmen wird von immerhin 40 Prozent als ernstzunehmende Bedrohung der traditionellen Mobilfunkanbieter gesehen. Unternehmen aus dem Internetbereich würden im Mobilfunkmarkt zunehmend eine große Rolle spielen. Der Markt braucht einen WandelSo gut wie keine Rolle spielen nach wie vor laut der Studie die Internet Service Provider und Kabelnetzanbieter mit ihren quadruple-Play-Angeboten. Nur 3 Prozent der Befragten sehen diese als wichtigste Kräfte in der kommenden Entwicklung an. Insgesamt betrachtet benötige der Markt auch einen klaren Wandel zu neuen Strukturen und Technologien. Nur mit Tarifen könne der Markt nicht mehr bei den Verbrauchern punkten. Die derzeit sehr beliebten Discounter könnten zum Beispiel künftig kaum noch nur mit ihren günstigen Preisen locken - es müssten neue Konzepte und Zusatzleistungen her. Die Anzahl der Discount-Anbieter werde dieses Jahr nach Ansicht von eco seinen Scheitelpunkt erreichen. Der Mobilfunkmarkt in Deutschland werde derweil weiter an Bedeutung verlieren. 58 Prozent der Fachleute sind sich sicher, dass dies eintreten wird. Weltweit agierende Unternehmen würden immer stärker ihre Produkte auf Wachstumsmärkte wie Brasilien, China und Russland konzentrieren, da der europäische Markt übersättigt und daher zu schwierig zu befriedigen sei. Hier sind also künftig vor allem Innovationen abseits reiner Tarifgestaltungen gefragt - das mobile Internet soll´s richten. Anzeige:
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