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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
RIM erklärt Blackberry-Ausfall20.04.2007
14:46 Einführung einer neuen System-Routine war Ursache der Störung
Nachdem der Blackberry-Hersteller
RIM zunächst keine Stellungnahme
zum System-Ausfall des Blackberry-Dienstes in
Nordamerika abgegeben hatte, lieferte das kanadische Unternehmen nun eine
Erklärung zu den Hintergründen der Störung ab. Demnach war die Einführung einer
neuen Software-Routine, die den Cache des Systems optimieren sollte, die Ursache
für das Versagen des mobilen E-Mail-Dienstes. Die Software sei zuvor getestet
worden und es sei nicht erwartet worden, dass ihre Einführung den regulären
Betrieb beeinflussen würde. Die Routine habe jedoch unerwartet eine
Kettenreaktion in Gang gesetzt und eine Serie von Interaktionsfehlern zwischen
der System-Datenbank und dem Cache ausgelöst. RIM betonte, die Störung sei nicht
durch Ausfälle von Hardware oder Software-Kernkomponenten verursacht worden
Heftigste Spekulationen nach ausgebliebener StellungnahmeNachdem das Problem erkannt war und eine sofortige Reparatur missglückte, habe man versucht auf ein Backup-System umzuschalten, doch auch dies sei nicht geglückt, weshalb sich die Reparatur hinausgezögert habe. Das Unternehmen arbeite nun daran, die Recovery-Prozesse zu verbessern. Der System-Ausfall hatte offensichtlich mehrere Millionen Blackberry-Kunden in Nordamerika betroffen. Da RIM keine sofortige Stellungnahme abgab, entstanden die heftigsten Spekulationen, die stellenweise so weit gingen, zu behaupten, der enorme Erfolg des Blackberry-Dienstes überlaste die Kapazitäten des Unternehmens. Der mobile E-Mail-Dienst wird in Amerika vor allem wegen seiner Zuverlässigkeit geschätzt und gilt als unverzichtbarer Begleiter von Business-Kunden.
Gestern war auch von Störungen des Blackberry-Dienstes in Europa
berichtet worden. So berichteten deutsche
T-Mobile-Kunden von Problemen beim Versand und
Empfang von E-Mails. Wie inzwischen bekannt wurde, waren von diesem
Problem aber nur Kunden, die die Prosumer-Lösung nutzen, betroffen,
während sich der an Geschäftskunden richtende Blackberry-Enterprise-Service
weiterhin störungsfrei arbeitete. Ursache war ein Leitungsproblem bei der
Verbindung zu den europäischen Blackberry-Servern in Großbritannien. Die
Störung lag somit im Gegensatz zu dem in Nordamerika aufgetretenen
Problem nicht auf der Seite von RIM, wie auch das Unternehmen gegenüber
teltarif.de bestätigte. Inzwischen funktioniert der E-Mail-Pushdienst
in Europa wieder reibungslos.
Gerüchte zu neuem Blackberry 8830 mit iTunesWährendessen gibt es Gerüchte zu einem neuen Blackberry-Modell, das mit iTunes-Software ausgeliefert werden soll. Das Smartphone Blackberry 8830 mit QWERTY-Tastatur und GPRS-Unterstützung soll zunächst von amerikanischen Mobilfunk-Netzbetreiber Verizon vertrieben werden. Das Gerät soll mit einen Display mit 65 000 Farben und einer Auflösung von 320 mal 240 Pixel ausgestattet sein. Das Smartphone soll Bluetooth und USB unterstützen und der interne Speicher soll mit microSD-Karten auf bis zu zwei Gigabyte aufgerüstet werden können. Ob das Gerät auch in Europa erhältlich sein wird, ist nicht bekannt. Anzeige:
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