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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
AT&T bricht Gespräche über Telecom Italia ab (aktualisiert)17.04.2007
09:38 Gezerre um den italienischen Telekomkonzern geht weiter
Der US-Telefonkonzern
AT&T gibt seine
Bemühungen um einen Einstieg bei der
Telecom-Italia-Muttergesellschaft Olimpia auf. Die Amerikaner hätten sich aus
den Gesprächen mit dem Olimpia-Hauptaktionär Pirelli zurückgezogen, berichtete
zunächst die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Später folgte auch die
Bestätigung seitens AT&T: Man habe die Möglichkeit erhalten, eine
Investition in der Telecom-Italia-Muttergesellschaft Olimpia und eine
strategische Partnerschaft mit Telecom Italia auszuloten, hieß es in einer
Erklärung. Letztendlich habe man sich jedoch entschlossen, den Plan nicht
weiter zu verfolgen. Die ebenfalls interessierte mexikanische
América Movil
wolle ihre Verhandlungen weiterführen, hieß es.
Zur gleichen Zeit bekräftigte der Chef der italienischen Großbank Intesa Sanpaolo, Corrado Passera, erneut sein Interesse an einer Übernahme von Telecom Italia. Zeitungsberichten zufolge will auch die spanische Telefónica ein Gegengebot einreichen. Telefónica prüfe mit Intesa Sanpaolo und Mediobanca die Möglichkeit eines gemeinsamen Gebots, hieß es. Laut weiteren Medienberichten hat auch der italienische Medienunternehmer und frühere Ministerpräsident Silvio Berlusconi intern Interesse an Telecom angemeldet. Er wolle möglicherweise gemeinsam mit dem italienischen Unternehmer Roberto Colaninno eine Offerte machen. Einzelheiten wurden nicht genannt. "Die Partie wird noch lange dauern", sagte Prodi während eines Besuchs in Tokio. Zwar wolle niemand in den Markt eingreifen, "aber, dass Telecom in italienischer Hand bleibt, ist ein mehr als verständlicher Wunsch". Telecom Italia sucht neue FührungsspitzeZugleich trat die Hauptversammlung von Telecom Italia in Rozzano bei Mailand zusammen, um eine neue Führung zu wählen. Wie das italienische Fernsehen berichtete, gilt der italienische High-Tech-Manager Pasquale Pistorio als aussichtsreicher Nachfolger des kürzlich zurückgetretenen Präsidenten Guido Rossi. Die Aktionärsversammlung, die zunächst mit erheblichen Turbulenzen und Demonstrationen von Gewerkschaftern begann, soll eine neuen Verwaltungsrat wählen, der danach einen neuen Präsident bestimmen muss. Eine Entscheidung wird erst am Dienstag erwartet. Der 71-jährige Pistorio führte in der Vergangenheit unter anderen den Chiphersteller STM. "Bei Telecom handelt es sich nicht um einen Kranken", sagte Vize-Präsident Carlo Buora vor den Aktionären. "Das Unternehmen ist gesund und robust und kann es besser machen." Telecom Italia ist der größte Telefon-Konzern Italiens und bietet im Heimatmarkt Festnetztelefon, Mobilfunk und Breitbanddienste an. Zudem ist das Unternehmen in Brasilien, den Niederlanden, Deutschland und Frankreich tätig. In Deutschland ist der Konzern die Muttergesellschaft von HanseNet, das die Alice-Produktreihe anbietet. dpa / Janko Weßlowsky
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