teltarif.de MOBIL · DIENSTE · RSS
Größtes deutschsprachiges Telekommunikations-Magazin *
Newsletter für: 
Festnetz Internet Mobilfunk Handy & Co. Meldung Meinung Service teltarif.de 09.02.2010 


Hinweis: Ihr Browser beachtet anscheinend keine Style Sheets, deswegen kann diese Seite seltsam aussehen.

  teltarif.de       Festnetz       Meldung       "Kostenfallen"

Die Tücken in Festnetz-Verträgen

http://www.teltarif.de/festnetz-vertraege

Vorsicht bei Werbeständen sowie Telefon- und Haustürgeschäften  16.04.2007
17:11

Obwohl das Handy immer beliebter wird, gehören Festnetz-Telefonanschlüsse noch immer zur Standardausstattung der meisten Haushalte, ob nun für Telefonie, den DSL-Internetzugang oder beides. Dank der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes kann im Gegensatz zu früheren Zeiten auch bei den Vollanschlüssen aus einer gewissen Anzahl von Anbietern gewählt und hierbei kräftig gespart werden: So sind über die Jahre vor allem die Gesprächsentgelte massiv gesunken, aber auch DSL-Zugänge und -Flatrates deutlich günstiger geworden. Kosten senken lässt sich zudem durch Zusatzangebote wie zum Beispiel Pre-Selection-Tarife, mit denen über einen Anschluss der Deutschen Telekom dauerhaft zu Konditionen eines alternativen Anbieters telefoniert werden kann.
     Doch die Öffnung des Marktes bringt nicht nur Vorteile für den Nutzer, das Angebot wird durch höchst unterschiedliche Konditionen der Unternehmen auch zunehmend unübersichtlich. So lohnt sich ein genauer Blick auf die Details eines Kontraktes, um unerwartete Kosten oder gar Knebelverträge zu vermeiden. Außerdem gibt es unter den Anbietern natürlich auch schwarze Schafe, die über findige Ideen versuchen, ihre Produkte an den Mann zu bringen, ob seitens des Verbrauchers Bedarf besteht oder nicht. Worauf sollte also bei einem Vertragsabschluss geachtet werden?

Kosten sparen durch Blick auf Details



Foto: dpa
Zunächst lohnt sich ein Vergleich der monatlichen Kosten für den Anschluss sowie der Entgelte für Gespräche. Hier sollte nicht nur auf die Kosten für Anrufe zu inländischen Festnetz- und Mobilfunkzielen geachtet werden, sinnvoll ist auch ein Blick auf die Preise für Telefonate zu Auslandszielen (auch hier Festnetz- sowie Mobilfunkziele) und Sonderrufnummern, zum Beispiel für Anrufe zur 0180-Gasse, die häufig von Service-Hotlines verwendet wird, oder aber 0137- und 0900-Rufnummern, falls diese verwendet werden.
     Bei alternativen Festnetzanschlüssen sollte zudem genau geklärt werden, welche Technologie verwendet wird: Manche Anbieter behalten sich im Vertrag zum Beispiel vor, einen Telefonanschluss nicht ausschließlich über einen analogen Zugang oder ISDN, sondern abweichend auch über VoIP zu realisieren. Dies kann dann in der Praxis zum Beispiel Probleme bei der Fax-Nutzung nach sich ziehen.
     Sinnvoll ist auch ein Augenmerk auf Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen: Im schnelllebigen Telekommunikationsmarkt kann ein aktuell vergleichsweise günstiges Produkt schnell durch neue und noch preiswertere Offerten unterboten werden. Wer dann durch eine lange Vertragslaufzeit gebunden ist, bleibt unter Umständen auf vergleichsweise hohen Entgelten sitzen.
     Während bei alternativen Anbietern von Festnetzanschlüssen lange Laufzeiten von ein oder zwei Jahren schon seit jeher üblich sind, hat die Deutsche Telekom hier erst mit Einführung ihrer neuen Tarife im vergangenen Jahr ihr früheres Schema über Bord geworfen: Auch hier beträgt die Mindestvertragslaufzeit jetzt 12 Monate statt einem Monat. Eine Ausnahme bildet hier der Basisanschluss Call-Plus, bei dem die kurze Mindestvertragslaufzeit sowie die Kündigungsfrist von sechs Werktagen beibehalten wurde. Dieser Zugang wird von der Telekom allerdings nicht mehr aktiv angepriesen. Hintergrund ist hier, dass der ehemalige Monopolist dieses Angebot gesetzlich als Grundversorgung in seinem Sortiment führen muss, allerdings wenig Interesse an der weiteren Vermarktung hat.
     Eine Ausnahme unter den alternativen Anschlussanbieter ist hinsichtlich der Vertragslaufzeit der Anbieter HanseNet: Hier beträgt die Mindestlaufzeit lediglich einen Monat, und dies sowohl für den Breitband- wie auch den Telefon-Anschluss. Dieser Vorteil alleine sollte aber selbstverständlich nicht ausschlaggebend für die Wahl des Anschlusses sein.

Kündigungsfristen und Folgelaufzeiten beachten

Auch der Blick auf die Kündigungsfristen und Folgelaufzeiten kann sich lohnen. Während sich einige Unternehmen hier kulant zeigen und nur wenige Wochen veranschlagen, muss bei anderen Anbietern der Vertrag schon Monate im Voraus gekündigt werden. Wird der jeweilige Termin versäumt, verlängert sich der Vertrag um einen bestimmten Zeitraum, der ebenfalls von Unternehmen zu Unternehmen höchst unterschiedlich sein kann.
     Einmalige Einrichtungsentgelte haben dagegen zumindest hinsichtlich der alternativen Vollanschlüsse und deren Breitband-Angebote aktuell wenig Bedeutung, wenn bereits eine Telefonleitung vorhanden ist. Bei nahezu allen alternativen Vollanschlussanbietern fallen zwar formal solche Aufschaltkosten an, die aber durch immerwährende Aktionen in der Regel entfallen. Wer also zu einem solchen Anbieter wechselt, kann hier unter Umständen schon Geld sparen.
     Auch bei einem Neuanschluss berechnen Unternehmen wie Versatel oder Arcor keine Aufschaltkosten mehr. In solchen Fällen wird aber die Telekom vom jeweiligen Unternehmen mit der Erschließung beauftragt, so dass der alternative Anbieter keinen Einfluss auf die Ausführung hat. In der Praxis entstehen hier oft lange Wartezeiten. Eine alternative Lösung ist die Beauftragung eines Call-Plus-Anschlusses mit einmonatiger Laufzeit, der dann wieder umgehend gekündigt und dann gewechselt wird. Hier fallen dann die einmaligen Entgelte vor 59,95 Euro an, die die Telekom für die Freischaltung eines Telefon-Anschlusses nahezu immer berechnet, wenn nicht ein bereits freigeschlalteter Zugang übernommen wird. Andere alternative Anbieter wie zum Beispiel HanseNet bieten ihre Anschlüsse generell nur Kunden, bei denen schon eine Leitung vorhanden ist.
     Wer einen DSL-Anschluss bestellen will, sollte zudem einen Blick auf die mitgelieferte Hardware werfen: So ist bei manchen Anbietern kostenfrei ein Router erhältlich, der allerdings unter Umständen nicht WLAN-fähig ist. Wer ein solches Gerät wünscht, muss dann draufzahlen. Andere Unternehmen bieten DSL-Hardware generell nur gegen Aufpreis an, so dass einmalige Zusatzkosten entstehen können.
 

1 2 3 4>>
 
nächste Seite: Auf der sicheren Seite: Zusätzliche Absprachen schriftlich vereinbaren
vorherige Meldung Drucken RSS E-Mail nächste Meldung

Ihre Meinungen und Erfahrungen:

Betreff Autor Datum
RE: Eine weitere Sicht.... klaussc 20.04.07 08:28
Aus der Sicht eines Promoters ger1294 19.04.07 23:55
  Ihre Meinung schreiben ]

Sie haben bei unserem Online-Forum die Möglichkeit, Ihre eigenen Kommentare und Meinungen zu den von uns veröffentlichten Artikeln und Anbieterseiten abzugeben oder die Meinungen anderer teltarif-Leser abzufragen. Probieren Sie es doch einfach mal aus!

Weitere News vom 16.04.2007:

- Roaming-Regulierung: Die Zeche zahlen die anderen
- Internet-Video: Microsoft tritt gegen Adobe Flash an
- "Big-Brother"-Macher erschaffen virtuelle Welt
- Tarifsiegel belohnt Anbieter mit Preiskonstanz über 100 Tage
-  Die Tücken in Festnetz-Verträgen
- Telekom: Streik wirkt sich auf Kundenservice aus
- Codename "Luna": Das 8600 von Nokia
- Land will Medienkompetenz von Schülern fördern
- Ein Chipsatz für mehrere Funkstandards
- Versicherungsbetrüger nutzen immer öfter das Internet
- Tele2 muss AGB-Klauseln für Festnetz-Flatrate ändern (aktualisiert)
- Google alarmiert Rivalen mit DoubleClick-Kauf
- simyo erstattet verbliebenes Restguthaben
- callmobile mit neuem Aktionsangebot
- 18-karätiger Edel-Slider von Nokia
- Google baut Geschäft mit Radio-Werbung aus
- Telekom: Heute massive Streikaktionen im Service-Bereich
- Alle Meldungen aus der Kalenderwoche, aus der auch obige Meldung ist
- Alle Meldungen der letzten sieben Tage

Alternative Vollanschlüsse

Vorwahlsuche
Ort bzw. Ortsvorwahl
 
Land bzw. Landesvorwahl
 
powered by xdial.de
Festnetz
Festnetz-Anbieter
Auswahl an 010-Anbietern:
01026 Telecom   01026 *
01032 GmbH   01032*
01098telecom   01098*
Arcor   01070
Epag   01052 *
HanseNet   01041
Linecall   01067 *
Maestro   01015 *
OneTel   01086 *
star79   01079 *
Tele 2   01013
YooCALL   01021 *
weitere ...    
Anbieter für Ortsgespräche:
01051 Telecom   01051 *
01088 Telecom   01088
Arcor   01070
freenetPhone   01019
Sparcall   01028
star79   01079 *
Tele 2   01013
Anbieter mit Sekundentakt:
01063 Telecom   01063
fidelity   mit Anmeldung
fonissimo   01092 *
* = Anbieter mit Tarifansage
Auswahl von
Vollanschlussanbietern:
BiTel   Ostwestfalen
EWE Tel   360 Städte
htp   Hannover
HanseNet   bundesweit
M-net   Bayern
NetCologne   Rheinland
Versatel   bundesweit
Vodafone   bundesweit
T-Home   bundesweit

 
Alle Texte und Tabellen © 1997 - 2010 teltarif.de Onlineverlag GmbH
[Homepage] · [Unternehmen] · [Impressum] · [Feedback] · [Mediadaten] · [Partnerprogramm] · [Presse] · [Jobs]
*) teltarif.de registrierte zuletzt 650 000 Unique User pro durchschnittl. Monat
Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2009-III, Erwachsene ab 14 Jahre