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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
10-Dollar-Handy schon bald Realität11.04.2007
15:47 Geräte werden für den Verkauf in Entwicklungsländern bestimmt sein
Einem Bericht des IT-News-Portals DigiTimes zufolge
könnte die Produktion eines Billig-Handys zum Preis von nur 10 US-Dollar (7,45 Euro)
schon bald realisierbar sein. Eine 10-Dollar-Handy-Initiative des Center for Information Technology Research in the
Interest of Society (CITRIS) an der Universität von
Kalifornien in Berkeley hat nach Informationen von DigiTimes bereits taiwanesische Hersteller kontaktiert, um
ein entsprechendes Billighandy zu entwickeln. Das Handy soll ähnlich wie die 100-Dollar-Laptops OLPC (One
Laptop per Child) in Entwicklungsländern vertrieben werden. Es werde erwartet, dass sich auch Branchengrößen
wie Intel und
Microsoft der Initiative anschließen.
Quellen bei den taiwanesischen Herstellern sollen erklärt haben, für die Herstellung eines 10-Dollar-Handys müssten zunächst die Materialkosten unter 5 US-Dollar (3,72 Euro) pro Einheit sinken. Gegenwärtig liege der Preis von Ultra-Low-Cost-Handys (ULC) bei etwa 15 bis 20 US-Dollar (etwa 11 bis 15 Euro) und es sei zu erwarten, dass ein 10-Dollar-Handy in etwa zwei Jahren Produktionsreife erlangen könnte. Infineon hält 10-Dollar-Handy für realistisch"Es ist bei hohen Stückzahlen durchaus möglich, in einiger Zeit ein Handy zu diesem Preis zu bauen, allerdings geht das zu Lasten der Funktionen", kommentierte Infineon-Sprecher Reiner Schönrock. Die günstige Produktion resultiere nicht zwangsläufig in minderer Qualität. Die Frage sei vielmehr, welche Funktionen die Mobiltelefone aufweisen sollen. "In bestimmten Märkten werden gewisse Funktionen wie polyphone Klingeltöne, SMS-Versand oder Farbdisplay gewünscht." Dies verursache zusätzliche Kosten. Infineon selbst hat 2005 eine ULC-Plattform vorgestellt, mit der die die Produktionskosten auf 20 Dollar gesenkt werden konnten. Inzwischen sei die ULC-Plattform, durch die die Zahl der nötigen Bauteile verringert werden sollen, verbessert worden und der Preis der Produktionskosten sei auf 16 US-Dollar gesunken. In diesem Preis seien alle Bauteile und Komponenten enthalten, die ein Hersteller benötigt, um das Gerät auszuliefern. Dies schließe das Gerät selbst, Netzteil, Akku, Handbuch und Verpackung ein, erklärte Schönrock. Infineon arbeitet mit verschiedenen Handy-Herstellern wie beispielsweise Nokia zusammen, die Billighandys auf Basis der ULC-Plattform produzieren. "Der Markt beginnt gerade sich zu entwickeln. Wir gehen von einem Gesamtmarktpotenzial von 1,2 Milliarden Einheiten aus. Allein 2007 werden etwa 100 Millionen Geräte in diesem untersten Segment verkauft", erklärte Schönrock. Anzeige:
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