Im Vorfeld der nächsten Verhandlungsrunde mit der
Telekom am morgigen
Donnerstag ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
(ver.di) heute
rund 1 000 Beschäftigte zu ersten
Warnstreiks auf. An sechs
Standorten in den ver.di-Landesbezirken Berlin-Brandenburg und
Niedersachsen-Bremen ruht die Arbeit ab Schichtbeginn für
die gesamte Dienstschicht.
"Die Beschäftigten streiten dafür, dass die Telekom mit ver.di einen
tariflichen Schutz bei der geplanten Auslagerung in Servicegesellschaften
vereinbart", sagte ver.di-Verhandlungsführer Lothar Schröder.
Nur mit einem Tarifvertrag-Auslagerungsschutz könnten die rund
50 000 betroffenen Beschäftigten vor dramatischen
Einschnitten durch die für diese Servicegesellschaften geplanten
Tarifsysteme geschützt werden. "Da erwarten wir jetzt ein klares
Signal des Telekom-Vorstands", forderte Schröder. Wenn dieses
Signal ausbliebe,
sei mit weiteren Warnstreikaktionen zu rechnen.
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