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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Briten vergeuden Zeit im Internet - vor allem Männer10.04.2007
14:04 Sinnloses Surfen liegt im Trend und wird "wilfing" genannt
Britische Internet-Kunden vergeuden ganze Tage im weltweiten Datennetz.
Vor allem handelt es sich dabei um Männer, wie eine Studie ergab,
die im Auftrag der Insider-Homepage
moneysupermarket.com
erstellt und heute veröffentlicht wurde. Demnach gestanden zwei
Drittel der Befragten ein, dass sie sich gelegentlich bei der
Trend-Beschäftigung "wilfing" ertappen, dem sinnlosen Surfen im
Internet, das anschließend kaum Spuren im Gedächtnis hinterlässt.
Diese Zeit summiert sich auf durchschnittlich zwei Tage im Monat.
Die Studie wurde vom Institut
YouGov erstellt und berücksichtigt
Antworten von 2400 Erwachsenen. Der Begriff "wilfing" ist aus
den Anfangsbuchstaben von "(what) was I looking for"
zusammengezogen.
Ein Viertel der Befragten gab an, ein Drittel oder mehr der gesamten Internet-Surfzeit ohne jeden benennbaren Erkenntnisgewinn zu verbringen. "Das Internet wurde entwickelt, um den Menschen den Zugang zu Informationen zu erleichtern", sagte Studienleiter Jason Lloyd. "Unsere Studie zeigt indes, dass die Leute sich mit einem bestimmten Ziel ins Netz einklinken, angesichts der vielfachen Ablenkungen aber völlig vergessen, wonach sie eigentlich suchten und stundenlang mit wilfing beschäftigt sind." Ein Drittel der Männer gab an, dadurch werde ihre Partnerschaft beeinträchtigt - vermutlich auch deswegen, weil ein Fünftel sich von Sex- und Porno-Websites berieseln lässt. Junge Chinesen sollen maximal drei Stunden im Internet spielenIn China müssen Internet-Anbieter unterdessen künftig dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche nicht länger als drei Stunden am Stück im Internet spielen. Die kommunistische Führung habe ein entsprechendes Rundschreiben herausgegeben, berichtete die chinesische Presse. Wer länger als drei Stunden im Netz spiele, verliere nach und nach seine virtuellen Gewinne. Dies solle Anreiz dafür sein, sich wieder der Entspannung oder den Hausaufgaben zu widmen. Die Kontrollen sollen ab Juli funktionieren. Die Jugendpresse in Peking bezweifelte jedoch die Wirksamkeit der Maßnahme. Die Jugendlichen könnten sich Passwörter ausleihen und auf diese Weise die Kontrollen umgehen, hieß es. Experten gehen davon aus, dass 2,5 Millionen Menschen in China internetabhängig sind, die meisten von ihnen junge Leute.
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AFP / Thorsten Neuhetzki
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