Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber Kabel
Deutschland (
KDG) plant einem Medienbericht zufolge Entlassungen.
Nach Informationen der Financial Times Deutschland (
FTD)
sollen 220 Arbeitsplätze abgebaut werden, davon bis
zu 190 durch betriebsbedingte Kündigungen. Das entspreche rund acht
Prozent der Belegschaft.
Damit zeichnet sich dem Blatt zufolge ab, dass der neue starke
Mann bei KDG, Herbert Hribar, auch vor schmerzhaften Einschnitten
nicht zurückschreckt. Der im November 2006 zum Vorstand für das
operative Geschäft berufene US-Manager gelte in der Branche als
harter Sanierer. Dem Vernehmen nach soll er für den
KDG-Mehrheitseigentümer,
Providence Equity Partners, die Kosten bei
dem Unternehmen in den Griff bekommen. Providence möchte KDG dem
Bericht zufolge mittelfristig zum Konkurrenten der
Deutschen Telekom
aufbauen und rüste deshalb das Kabelnetz auf, um auch Telefonie und
Internetzugänge anbieten zu können.
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