Guthabenverfall

Xtra-Guthaben jetzt fast unbefristet gültig

Mobilfunker T-Mobile schafft die so genannten "Phonetime" und "Messagetime" ab
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T-Mobile hat die so genannte "Phonetime", in der ein Xtra-Kunde abgehend telefonieren und SMS-Mitteilungen versenden konnte, sowie die Karenzzeit "Messagetime", während der Rufumleitungen nicht mehr ausgeführt und nur noch ankommende Anrufe sowie der SMS-Versand möglich waren, abgeschafft. Dadurch sind jetzt die Prepaid-Karten fast unbefristet gültig. Damit zieht T-Mobile die Konsequenz aus diversen Gerichtsurteilen zum Thema Guthabenkarten, eine ähnliche Regelung hatte schon Vodafone bei seinen CallYa-Karten eingeführt.

Um jedoch nicht einen Berg an inaktiven Rufnummern verwalten zu müssen, behält sich T-Mobile in seinen neuen AGB für Xtra-Kunden vor, diese Karten beispielsweise nach 18 Monaten ohne Aufladung oder nach längerer Inaktivität mit einer Frist von einem Monat zu kündigen. Darüber würde das Unternehmen den betroffenen Xtra-Kunde entweder schriftlich (per Brief) oder per SMS informieren. Mit der branchenüblichen Verzögerung dürfte das Verfahren wohl auch bei den Service-Providern eingeführt werden. Hier gelten jedoch die AGB des jeweiligen Anbieters, im Einzelfall muss also dort nachgefragt werden.

Wie Branchenkreise berichten, soll ab dem 3. April die Anzeige der Guthabengültigkeit (bisher über die Tastenkombination *100*1# nachzuprüfen) verschwinden. Wer also extrem wenig telefoniert oder eine bestimmte Rufnummer "parken" will, sollte sich in seinem Terminkalender ein Aufladedatum in 17 Monaten (gerechnet seit der letzten Aufladung) eintragen und die Karte auch ab und zu einmal in Betrieb nehmen, um eine ungewollte Abschaltung wegen Inaktivität zu verhindern.

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