In Kambodscha sind bis nach den Kommunalwahlen
am Sonntagabend alle
SMS-Dienste außer Kraft gesetzt worden. Damit
solle ein geordneter Wahlgang sichergestellt werden, teilte die
Wahlkommission heute mit.
Bei früheren Wahlgängen hatten Parteien und Gewerkschaften die
Wähler noch in letzter Minute mit SMS-Mitteilungen auf dem Handy zu
beeinflussen versucht. Außerdem waren mit Hilfe der in Kambodscha
äußerst populären schnellen Textbotschaften nach Überzeugung der
Behörden schon einmal Unruhen angezettelt worden. 2003 waren fast
zeitgleich zahlreiche thailändische Geschäfte und die Botschaft des
Nachbarlandes angegriffen worden.