Statements

HanseNet führt dieses Halbjahr Nachfolger von AOL Mobile ein

FAZ: 50 000 Kunden haben AOL Mobile gebucht
AAA

Erst vor kurzem wurden für die AOL-Mobilfunkmarke AOL Mobile die Preise gesenkt, nun werden erste Zahlen bekannt, wie gut das Vertragsangebot im Mobilfunknetz von o2 von den Kunden angenommen wird. 50 000 Kunden sollen nach Angaben von HanseNet-Chef Harald Rösch gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) bereits eine AOL-SIM haben.

Noch in diesem Halbjahr soll es den Nachfolger geben, dann offenbar unter der Marke Alice. Das ist in sofern nachvollziehbar, als dass die Übernahme des AOL-Zugangsgeschäfts durch die Telecom Italia und somit durch HanseNet abgeschlossen ist. AOL steht künftig für die Dienste des Portals und wird von Thorsten Ahlers geleitet. Wie das neue SIM-Produkt aussehen will, bleibt offen. Rösch spricht gegenüber der FAZ von etwas "Interessantem, das es heute am Markt noch nicht gibt". Das Produkt solle sich an den Massenmarkt wenden. Möglich, dass HanseNet auf die jüngst eingeführten Festnetz-Flatrates von 1&1 und Arcor reagiert und diese in einer abgewandelten Form anbieten will.

AOLs Hauptumsatzquelle wird künftig das zusammen mit HanseNet betriebene Alice-Portal sein. Dieses wird AOL nun für fünf Jahre betreiben. Die Kunden von HanseNet sollen unter anderem durch das Ablegen der Rechnungen dorthin gelockt werden. Einen einstelligen Eurobetrag pro Kunde und Monat will man durch Onlinewerbung, kostenpflichtige Produkte und mobile Anwendungen erzielen.