![]() |
![]() |
|||||
|
||||||
| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Handy-Viren: Die "Ruhe vor dem Sturm"19.03.2007
12:47 Kommerzielle Interessen werden bisher selten verfolgtInhaltsverzeichnis:1. Experten: Handy-Viren werden mittelfristig zum Problem2. Verbreitung via Bluetooth und MMS vor allem durch Unwissenheit möglich
Während Computer-Besitzer vor allem unter Windows mit
Viren und anderen Schädlingen zu kämpfen haben, dürften bisher die wenigsten Nutzer von
mobilen Geräten mit dieser Problematik konfrontiert worden sein.
Auch bei den auf der CeBIT vertretenen Sicherheitsunternehmen
nahm die Problematik von Schadprogrammen
für Handys, PDAs und
Smartphones noch einen geringen Raum ein, zumindest verglichen
mit den klassischen PC-Viren. Nach Meinung des russischen Sicherheitsunternehmens
Kaspersky Lab wird
sich dies zumindest auch kurzfristig nicht ändern:
In absehbarer Zeit sei noch keine signifikant
wachsende Gefahr durch Viren für mobile Geräte zu erwarten, in ein
"industrielles" Stadium sei die Entwicklung noch nicht eingetreten.
Die Situation sei allerdings als "Ruhe vor dem Sturm"
zu bezeichnen. Hier gelte:
Je komplexer mobile Endgeräte werden, desto größer werde auch
die Bedrohung. Zwar gebe es bisher lediglich eine sehr
überschaubare Zahl von Schädlingen für mobile Geräte,
wobei aktuell noch eher "unkomplizierte" Trojaner
dominant seien. Allerdings würden die verschiedenen Varianten
schon heute unterschiedlichste
Technologien und nahezu alle bekannten
Plattformen ausnutzen. Insofern sei das Know-How auf Seiten der
Virenschreiber erkennbar vorhanden, werde allerdings noch nicht
ausgiebig genutzt.
nächste Seite: Verbreitung via Bluetooth und MMS vor allem durch Unwissenheit möglich
Bei aktuellen Handy-Viren sei allerdings ein wirtschaftlicher Schaden nur indirekt gegeben: Schädlinge, die zum Beispiel SMS an teure Premium-Nummern versendeten, befänden sich augenscheinlich noch nicht in einem ausgereiften Stadium. Somit sei es den Viren-Programmierern im Gegensatz zum PC-Bereich offensichtlich noch nicht gelungen, mit ihrer Malware auch Geld in großen Mengen zu erwirtschaften. F-Secure: Symbian 60 3rd Edition bisher virenfreiDiese Einschätzung teilt auch Mikko Hyppönen, Chef der Sicherheitsfirma F-Secure. Zwar sei in Russland schon ein Fall bekannt, bei denen ein Virus ohne Zutun des Nutzers SMS an Premium-Nummern versende und somit Umsätze bei den Malware-Programmieren generiere, die die Nummer für sich reserviert haben. Die große Mehrheit der Virenprogrammierer in diesem Sektor seien aber Hobby-Programmierer. Es werde noch einige Zeit vergehen, bis auch auf Profit ausgerichtete Kriminelle systematisch in dieses Segment vordringen, dieser Schritt werde aber kommen: Auch im PC-Sektor habe die Virenwelle so begonnen, sagte Hyppönen im Gespräch mit teltarif. Bis kommerzielle Kriminelle dieses Segment für sich entdeckten, sei daher nur einen Frage der Zeit. Aktuell beschränke sich der Schaden durch mobile Viren aber hauptsächlich auf leere Akkus oder das Überschreiben von Software. Andere Varianten hinderten das Handys daran, überhaupt noch zu starten. Im vergangenen Jahr war mit dem Wurm Mobler zudem erstmals ein Schädling aufgetaucht, der sich zwischen mobilen Gerät und Windows XP bewegen konnte, dabei aber keinen großen Schaden anrichtete.
Die ersten Schädlinge für mobile Geräte seien 2004 entdeckt worden,
aktuell seien F-Secure 349 verschienene Varianten bekannt, unter denen aber
auch zahlreiche Mutationen seien. Betroffen seien
in erster Linie Geräte mit dem Symbian-60-2nd-Edition-Betriebssystem, das unter anderem
auf zahlreichen Nokia-Handys verwendet wird.
Andere Plattformen blieben bisher nahezu unbehelligt,
im Gegensatz zu den Personal Computern sei
hier das Microsoft Betriebsystem
Windows Mobile
fast gar nicht betroffen, was auf die weit geringere Marktdurchdringung
im Vergleich zum Computer-Markt zurückzuführen sei.
Gänzlich virenfrei sei nach Erkenntnissen
von F-Secure bisher Symbian 60 3rd Edition. Dies sei
auch auf die gute Zusammenarbeit von F-Secure und Nokia zurückzuführen, betonte
Hyppönen. Der Illusion, dass dies so blieben werde,
gibt sich der Sicherheitsexperte aber nicht hin,
auch hier würden zukünftig Lücken gefunden werden.
1 2
Anzeige:
Meinungen und Erfahrungen der Community:
Weitere News vom 19.03.2007:
- BenQ verkauft BenQ-Siemens-Smartphone P51 |
|
Gefahren im Netz
Phishing: Angriff aufs Konto
Erste Hilfe:
Aktuelle News zum Thema:
Forum und Diskussion
Spyware, Cookies, Internetspuren Hoax und Kettenmail Viren und Würmer Online-Banking Spam Dialer-Varianten WLAN-Sicherheit
Tarife der Netzbetreiber
Tarifwechsel während Laufzeit
Tarife der Provider
Sonderrufnummern
Ratgeber:
Vertragsverlängerung Prepaid-Tarife Vertragskunden (Privat) Geschäftskunden Minutenpakete-Vergleich Info-SMS bei verpassten Anrufern Homezone-Tarife der Netzbetreiber Schüler-/Studenten-Tarife
Rufnummernmitnahme
Technisches:
Kostenfallen vermeiden Handy-Touchscreen MultiSIM: Mehrkarten-Lösungen Smartphones So halten Akkus länger Instant Messenger
So funktioniert ein Mobilfunknetz
Messaging:
Sonstiges
Mailbox (AB im Netz) Rufumleitung und Steuercodes Übersicht: Netzausfälle
Nahfunk: NFC und RFID
Mobilfunk-Kostenkontrolle Handy im Ausland Satelliten-Telefonie Bezahlen per Handy Callback per Handy Callthrough per Handy Netzqualität, Strahlenrisiko mobile Daten & Taktung
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Alle Texte und Tabellen © 1997 - 2012 teltarif.de Onlineverlag GmbH
[Homepage] · [Unternehmen] · [Impressum/AGB/Ihre Daten] · [Feedback] · [Mediadaten] · [Partnerprogramm] · [Presse] · [Jobs] *) teltarif.de registrierte zuletzt 1 200 000 Unique User pro durchschnittl. Monat Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-10, Erwachsene ab 14 Jahre | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||