Die Geschichte der
mobilen Navigation ist eine Erfolgsgeschichte - und
ein Ende ist nicht abzusehen. Nach Angaben des Bundesverbands
Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien
(
Bitkom) wurden
im vergangenen Jahr zwei Millionen dieser Personal Navigation
Assistants (PNA) genannten Geräte verkauft. 2007 sollen es sogar
3,2 Millionen PNAs werden, hat die Gesellschaft für Konsumforschung
(GfK) hochgerechnet. Auf der Computermesse
CeBIT
in Hannover lassen die mehr als 200 Aussteller daher auch in Sachen
Navigation keine Nische unbesetzt - sei es Reisen,
Motorradfahren,
Multimedia oder Outdoor. Der Ausstattungs-Trend bei allen Geräte geht
hin zum Stauwarnsystem TMC (Traffic Message Channel) und dem MP3-Spieler.
Merian Scout Navigator mit Reise-Infos
Das Thema Reisen besetzt die Ganske Verlagsgruppe
mit dem neuen Merian Scout Navigator. Weil in dem Gerät nicht nur
Kartenmaterial für die Navigation in Europa, sondern auch Texte, Bilder und
800 Audiobeiträge zu touristischen Attraktionen aus Merian-Reiseführern
stecken, spricht der Hersteller bereits von einem Personal Travel
Assistant (PTA). "Das ist die Weiterentwicklung der traditionellen Navigation
hin zum elektronischen Reisebegleite"», erklärte Carsten Leininger von
der Ganske-Tochter iPublish auf der CeBIT. Der Audioguide biete in jeder
Situation "Inspiration und bildende Unterhaltung".
Der Akku des Gerätes soll vier Stunden
lang halten - wenn das 3,7 Zoll große Display
abgeschaltet ist sogar acht Stunden. Der Scout wiegt 210 Gramm, vier
Gigabyte Speicher sind ebenso integriert wie das Stauwarnsystem Traffic
Message Channel (TMC). Auch Videos lassen sich abspielen. Der Merian Scout
Navigator soll im Sommer auf den Markt kommen und zwischen 600 und 900 Euro
kosten. Damit liegt das Gerät im oberen Preissegment. Denn im Schnitt werden
die PNAs immer günstiger: Kostete ein PNA 2006 noch rund 351 Euro,
erwartet die Bitkom für 2007 einen Durchschnittspreis von nur noch
310 Euro.