Bandbreite

T-Mobile: EDGE-Netzausbau schreitet weiter voran

Demnächst sollen auch erste Regionen in Ostdeutschland versorgt werden
Kommentare (159)
AAA

Während Vodafone gerade erst mit dem Aufbau einer EDGE-Versorgung beginnt, startete T-Mobile damit schon im vergangenen Jahr. Bis Ende 2007 will die Telekom-Mobilfunktochter die GPRS-Erweiterung im GSM-Netz flächendeckend anbieten. Auch Regionen, die UMTS/HSDPA-Abdeckung bieten, sollen im Gegensatz zu Vodafone mit versorgt werden. So ist EDGE schon jetzt auch in einigen Großstädten zu finden.

Bei Tests der teltarif.de-Redaktion war der Datenübertragungsstandard beispielsweise in weiten Teilen von Frankfurt am Main verfügbar, obwohl in der Main-Metropole parallel auch UMTS und HSDPA zur Verfügung stehen. Neuerdings werden auch große Teile von Bremen und Bremerhaven mit EDGE versorgt, obwohl es auch hier parallel eine 3G-Netzabdeckung gibt. Nicht zuletzt zeigt ein Blick auf die Netzabdeckungskarte, dass es beispielsweise auch in München schon EDGE-Versorgung gibt.

Für die nächsten Monate ist nun auch die Umstellung erster Regionen in Ostdeutschland vorgesehen. Dabei kommen zunächst einige Teile Brandenburgs und Sachsens in den Genuss des mobilen Internets mit bis zu 220 kBit/s im Downstream. Auch im Rheinland, weiteren Teilen Bayerns und Niedersachsens erweitert T-Mobile in Kürze sein GSM/GPRS-Netz. Weißte Flecken bleiben vorerst noch Mecklenburg-Vorpommern und fast ganz Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und Thüringen.