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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Telekom: Neue Service-Einheit ist beschlossene Sache28.02.2007
21:40 Aufsichtsrat segnet die Pläne von René Obermann ab
Der neue Telekom-Chef René Obermann hat vom Aufsichtsrat
grünes Licht für seine Strategie erhalten. Das oberste
Konzerngremium segnete auf der Sitzung heute auch die Gründung der neuen
Service-Einheit T-Service ab, in die zehntausende Mitarbeiter transferiert werden
sollen. Die Entscheidung für T-Service sei gegen die Stimmen der Arbeitnehmervertreter
im Aufsichtsrat gefallen, sagte ein Telekom-Sprecher in Bonn. In die neue
Einheit sollen nach Angaben aus dem Konzernumfeld rund 50 000 Mitarbeiter der
Festnetzsparte T-Com eingebracht werden. Die Gewerkschaft ver.di kritisierte
die Pläne erneut massiv und drohte mit Streik.
Die Telekom will nun rasch Verhandlungen mit ver.di über die Gründung von T-Service aufnehmen. "Wenn der Aufsichtsrat zustimmt, dann werden wir uns schnell mit ver.di in Verbindung setzen", hatte der Telekom-Personalbeauftragte Dietmar Welslau zuvor gesagt. Spekulationen über einen Verkauf von Teilen des neuen Bereichs wies er zurück: "Wir wollen T-Service im Konzern behalten." Der neue Bereich, in dem die Call-Center und der Kundenservice gebündelt werden, soll nach Plänen von Obermann zum Juli seinen Dienst aufnehmen und das Ergebnis in diesem Jahr bereits positiv beeinflussen. 13 000 Angestellte streikten vor Bonner Telekom-ZentraleVor Beginn der Aufsichtsratssitzung hatten 13 000 Mitarbeiter vor der Bonner Zentrale gegen den geplanten Umbau des Konzerns protestiert. Zu der Kundgebung, zu der Demonstranten aus dem gesamten Bundesgebiet gekommen waren, hatte die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di aufgerufen. Auf Plakaten hieß es unter anderem, "gegen Konzernzerschlagung und Lohnkürzung" oder "T-Service: Kein Anschluss mehr mit dieser Nummer". ver.di-Bundesvorstand Lothar Schröder kritisierte die geplante Auslagerung. "Diese sinnlose Umstrukturierung ist mit uns nicht zu machen", sagte Schröder, der auch im Aufsichtsrat der Telekom sitzt. ver.di befürchtet drastische Lohnkürzungen und den Verkauf von Teilen der neuen Sparte. ver.di- Chef Frank Bsirske sprach von drohenden "Armutslöhnen". Mit T-Service will Obermann die Kosten senken und die Servicequalität verbessern. Er verspricht sich davon einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz, die der Telekom im vergangenen Jahr im Festnetzgeschäft über zwei Millionen Kunden abnahm. Der Aufsichtsrat sollte nach Angaben aus Konzernkreisen auch der Umbenennung der Festnetzsparte T-Com in T-Home zustimmen. Die Telekom will zudem künftig offensiver im Ausland nach Akquisitionsmöglichkeiten Ausschau halten. Obermann will seine neue Strategie auf der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag in Bonn vorstellen. Für das vergangenen Jahr rechnen Analysten mit einem deutlich Ergebnisrückgang, der vor allem mit dem harten Wettbewerbsumfeld auf dem Heimatmarkt zusammenhängt. Weitere Artikel zur
aktuellen Situation der Deutschen Telekom
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