Der finnische Handy-Hersteller
Nokia
will auf die Entwicklungen in der Branche mit der Streichung von etwa
700 Stellen reagieren. Damit würden "proaktive Schritte" unternommen,
um die Effizienz in Forschung und Entwicklung, im Absatz und bei den
internen Abläufen zu verbessern, begründete der Weltmarktführer die
Stellenstreichungen, die zur Hälfte finnische Standorte
beträfen.
Nokia beschäftigte im vergangenen Jahr weltweit etwa 65 000 Menschen,
die für ein Plus des Nettogewinns um 19 Prozent auf 4,3 Milliarden
Euro sorgten. Nokias größter Wettbewerber, der US-Hersteller Motorola, hatte zur Verbesserung der Rentabilität jüngst
die Streichung von 3 500 Stellen angekündigt.