Der britische Telekom-Konzern
BT
hat auf dem
3GSM World Congress angekündigt, seinen Kunden in Großbritannien mobile
Internettelefonie (
VoIP) mit
Smartphones des Herstellers
HTC anzubieten. Die HTC-Geräte sollen mit Microsofts neuen
mobilen Betriebssystem
Windows Mobile 6
ausgestattet sein. Microsoft hatte das neue Betriebssystem offiziell ebenfalls
auf der Messe vorgestellt und dabei hervorgehoben, dass die neue mobile Plattform
vor allem unter der Haube VoIP-Unterstützung mitbringt, die es
Mobilfunkbetreibern erleichtern soll, mobile VoIP-Dienste im Zusammenspiel mit
Windows Mobile 6 anzubieten.
"Unser Ziel ist es, unseren Kunden konvergente Mobilitätslösungen
bereitzustellen. Wir sind von Windows Mobile 6 und dem HTC-Produktportfolio
begeistert, denn dadurch ist es uns möglich, unseren Kunden konvergente Dienste
zu erschwinglichen Preisen über drahtlose Breitbandnetze und mobile Netzwerke
anbieten zu können", erläutert Jerry Thompson, Leiter der Abteilung Anwendungen
und Geräte bei BT, die Strategie seines Unternehmens. BT gilt als einer der
Pioniere in Sachen mobile Konvergenz, bei der Mobiltelefone mit zusätzlichen
Funkverbindungen wie WLAN oder Bluetooth ausgerüstet sind und somit im häuslichen
Bereich oder im Büro, aber auch an öffentlichen WLAN-Hotspots, eine Alternative
zur Sprach- und Datenübertragung über das Mobilfunknetz bieten. Das BT-Angebot
BT Fusion, das im Juli 2005 in Großbritannien startete, war europaweit das erste Konvergenz-Produkt
für Endkunden nach diesen Vorgaben. BT Germany
will "BT Fusion" zur diesjährigen CeBIT auch in Deutschland starten; allerdings
nur für Unternehmenskunden.
"Wireless Cities" - Großflächige WLAN-Abdeckung in britischen Großstädten
Nach Angaben von BT sind bei BT-Kunden in Privathaushalten und Büros bereits
über eine Million drahtlose Hubs zur Nutzung von "BT Fusion" installiert. Die
Kunden hätten zudem in England und Irland Zugriff auf mehr als
2 000 BT-Openzone-Hotspots, weltweit sogar auf über 30 000. Bis März will das
Unternehmen die erste Phase seines Projektes "Wireless Cities" abschließen, bei
dem britische Großstädte großflächig mit einer WLAN-Abdeckung versorgt werden
sollen.
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