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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Ericsson demonstriert MBMS-Technologie12.02.2007
16:46 Übertragung von Handy-TV- und Multimedia-InhaltenInhaltsverzeichnis:1. MBMS soll Multimedia-Dienste schneller machen2. Ericsson-Chef erwartet hohes Wachstum
Der Telekom-Ausrüster
Ericsson
demonstriert auf dem
3GSM World Congress erstmals
mobiles Fernsehen über MBMS
(Multimedia Broadband Multicast Service). Mit
MBMS können Multimediadienste wie mobiles Fernsehen über
bestehende UMTS-Netze an mobile Endgeräte
übertragen werden. Mit dieser
Schlüsseltechnologie können beliebig viele Teilnehmer gleichzeitig auf die
Dienste zugreifen. Dies sei laut Ericsson "ein entscheidender Schritt hin zum
Massenmarkt". Bei der MBMS-Demonstration werden die Fernsehsignale über einen
Prototyp der neuen U365-Plattform für Handys übertragen.
nächste Seite: Ericsson-Chef erwartet hohes Wachstum
Neben hoher Bildqualität hat MBMS auch den Vorteil des schnellen Wechseln der Kanäle und echter Interaktivität. Im vergangenen Jahr hatte Ericsson den weltweit ersten Live-Test von MBMS erfolgreich abgeschlossen. MBMS wird 2008 als Software Upgrade für die Mobilfunknetze kommerziell verfügbar sein. Bis dahin wird Ericsson Mobile Platforms (EMP) mehrere Plattformen anbieten, die MBMS bereits unterstützen, sodass 2008 auch die ersten Endgeräte auf den Markt kommen können. MBMS bildet die optimale Ergänzung zu den Unicast-TV und HSPA-Lösungen (High-Speed Packet Access), die bereits jetzt die bestehenden Mobilfunknetz-Infrastrukturen für Breitbanddienste nutzen. "Immer mehr Betreiber wollen ihre Netze für Multimediadienste nutzen", sagt Kurt Jofs, Executive Vice President und Leiter des Geschäftsbereiches Networks bei Ericsson. MBMS lasse sich schnell und einfach einrichten. Verschiedene Inhalte könnten damit in festgelegten Gebieten des Mobilfunknetzes verbreitet werden. Erweiterung vun UMTS für Verteilung von Multimedia-Diensten
MBMS ist eine Erweiterung des UMTS-Standards für die Verteilung
von Multimedia- und Broadcastdiensten. Die Technologie arbeitet mit der
Funkzellenstruktur des UMTS-Netzes und soll für den Datentransport in einer
Funkzelle optimiert werden, damit gleichzeitig mehrere Benutzer multimediale
Inhalte empfangen können. Dafür wird die Funkschnittstelle neben
der Punkt-zu-Punkt-Verbindung (P2P) auch Punkt-zu-Mehrpunkt-Verbindungen (P2MP)
unterstützen. Als Übertragungskanal steht hierfür ein Multicast Data Traffic
Channel (MDTCH) pro Funkzelle zur Verfügung auf dem die Datenströme nicht
einzeln für jeden Benutzer, sondern gemeinsam ausgestrahlt werden.
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