Bei Japans größtem Mobilfunkbetreiber
NTT DoCoMo
drückt die verschärfte Konkurrenz den Gewinn. In den Ende März
abgeschlossenen ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2006/07 fiel
der Nettoertrag um 21,8 Prozent auf 403,7 Milliarden Yen
(2,6 Milliarden Euro) zurück. Der operative Gewinn fiel um
2,4 Prozent auf 676,9 Milliarden Yen (rund 4,3 Milliarden
Euro). Nach der Einführung eines Systems im Oktober, bei dem Nutzer beim
Wechsel des Anbieters ihre alte Telefonnummer behalten können, konnte
DoCoMos Hauptrivale
KDDI
neue Kunden gewinnen.
Damit konnte KDDI als zweitgrößter Anbieter mit seinem Dienst "au"
im vergangenen Jahr unter dem Strich die meisten Neukunden unter
allen japanischen Mobilfunkbetreibern registrieren. Ungeachtet dessen
hält NTT DoCoMo an seinen Jahreszielen fest und peilt einen
Nettogewinn von 488 Milliarden Yen (3,1 Milliarden Euro) und
4,8 Billionen Yen (30,5 Milliarden Euro) Umsatz an.