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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 27.05.2012 |
DSL: Wer zu schnell surft, zahlt auch zu viel31.01.2007
18:35 Verfügbarkeitsabfragen der DSL-Anbieter arbeiten nicht immer zuverlässigInhaltsverzeichnis:1. Einsteiger können nicht auf eigene Erfahrungswerte bauen2. Weniger ist manchmal die sinnvollere Wahl 3. Wochenlanges Warten durch voreilige Verfügbarkeitsfreigabe 4. Welche Abfragemöglichkeiten für DSL gibt es noch?
DSL-Einsteiger stehen vor einer schwierigen Wahl:
Neben dem zukünftigen Provider müssen sie sich auch noch für eine bestimmte
Anschlussgeschwindigkeit entscheiden. Allerdings können sie bei der Wahl der
Datenübertragungsrate ihres DSL-Anschlusses nicht auf eigene Erfahrungswerte
bauen, sondern müssen entweder den Empfehlungen der Anbieter oder dem Rat von
DSL-erfahrenen Freunden und Bekannten vertrauen. Wer sich gleich für die
schnellste Anschluss-Variante entscheidet, zahlt im Zweifel jeden Monat zu
viel Geld, denn für die meisten Internetanwendungen
reichen auch langsamere DSL-Anschlüsse mit
1 MBit/s oder 2 MBit/s im Downstream aus.
nächste Seite: Weniger ist manchmal die sinnvollere Wahl
Eine verlässliche Messung, wie hoch die Datenübertragungsrate am Anschluss des Kunden ist, können die Anbieter erst dann vornehmen, wenn die DSL-Leitung auch geschaltet ist. Bis dahin handelt es sich bei den Geschwindigkeitsangaben der Provider in den Verfügbarkeitsabfragen um reine Richtwerte. Kann die zuvor ausgegebenen Datenrate am Anschluss des Kunden nicht realisiert werden, ist die Enttäuschung des Nutzers oft groß. Ein späterer Wechsel auf eine langsamere und damit auch günstigere DSL-Variante kann für den Nutzer je nach Anbieter eine schwierige oder teure Angelegenheit werden. Die T-Com berechnet beispielsweise für ein solches Anschluss-Downgrade einmalig 49,95 Euro - diese Kosten fallen übrigens ebenso für den Wechsel in eine schnellere T-DSL-Anschlussklasse an. Immer öfter kann der Kunde keine bestimmte Bandbreite mehr wählen
1&1 versorgt beispielsweise angemeldete Kunden bis zu einer Datenrate von mindestens 384 kBit/s mit dem für eine maximale Geschwindigkeit von bis zu 16 MBit/s im Downstream ausgelegten Produkt 3DSL. Erhält ein Kunde eine Bandbreite von 1 MBit/s oder weniger im Downstream, erlässt 1&1 ihm monatlich 3 Euro von der Grundgebühr von 29,99 Euro. Der Kunde kann aber an den Vertrag gebunden bleiben, wenn die Daten mit etwas mehr als 384 kBit/s bei ihm ankommen. In den seltenen Extremfällen würden die betreffenden Neukunden aber zuvor angesprochen, ob sie den Vertrag trotz der sehr niedrigen Bandbreite wirklich abschließen wollen, so die 1&1-Pressestelle. Sollte später eine der üblichen monatlichen Nachprüfungen ergeben, dass nun mehr Bandbreite geschaltet werden kann, würde diese automatisch aufgeschaltet. Anzeige:
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