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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 13.02.2012 |
Erneut kein Beweis für Krebs durch Handys31.01.2007
15:22 Weiterhin Unsicherheit bezüglich der Langzeitwirkung von HandystrahlungInhaltsverzeichnis:1. Vorsicht bei der Interpretation des Ergebnisses2. Auffällige Studie mit großem Unsicherheitsbereich 3. Eigene Strahlenbelastung möglichst gering halten
Können Handys Krebs auslösen? Viele
Menschen fürchten die Mobilfunkstrahlung. Klare wissenschaftliche
Beweise für ein Gesundheitsrisiko durch heutige Handys gibt es trotz
zahlreicher Untersuchungen bislang nicht. Auch eine neue große
Untersuchung, die wegen einer zumindest rechnerischen Risikoerhöhung
für Hirntumore bei Langzeitnutzern für Aufregung sorgt, hat keinen
Beweis für die Entstehung dieser so genannten Gliome durch das
Telefonieren mit dem Handy gefunden. Studienautor Anssi Auvinen mahnt
zu Vorsicht bei der Interpretation des auf den ersten Blick
möglicherweise beunruhigenden Ergebnisses.
nächste Seite: Auffällige Studie mit großem Unsicherheitsbereich
Die Forscher um Auvinen und Anna Lahkola von der finnischen Strahlenschutzbehörde hatten im Rahmen der multinationalen Interphone-Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO 1 522 Gliom-Patienten und 3 301 Gesunde aus Finnland, Großbritannien, Dänemark, Schweden und Norwegen verglichen. "Wir haben keinen Beweis für ein erhöhtes Gliom-Risiko bezogen auf regelmäßigen Mobiltelefongebrauch gefunden", schreiben die Wissenschaftler im "International Journal of Cancer". Langzeitrisiko müsse weiter sondiert werdenEin mögliches Langzeitrisiko in demjenigen Hirnbereich, der beim Telefonieren am stärksten der Strahlung ausgesetzt sei, müsse weiter sondiert werden, bevor sich hierzu eindeutige Schlüsse ziehen ließen. Zu ähnlichen Resultaten waren auch andere Untersuchungen bereits gekommen.
Für die jetzt veröffentlichte Studie untersuchten die Forscher bei
den Krebspatienten den möglichen Einfluss zahlreicher Faktoren auf
das Gliom-Risiko. Dazu unterschieden sie unter anderem Viel- und
Wenig-, Langzeit- und Kurzzeittelefonierer sowie Nutzer von digitalen
und analogen Mobiltelefonen. "Kein signifikanter Zusammenhang wurde
über die Kategorien Nutzungsdauer, Jahre seit dem ersten Gebrauch,
Gesamtzahl der Anrufe oder Gesamtnutzungsstunden gefunden", berichten
die Autoren.
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