Nachdem die
Telekom jetzt ihre
Geschäftsbilanz mit Gewinnwarnung sowie
Breitband- und
Festnetz-Kundenzahlen
präsentiert hat, gab das Unternehmen auch
Details zu seiner Mobilfunksparte bekannt.
So verzeichnete
T-Mobile zur Ablauf vergangenen Jahres
nach eigenen Angaben weltweit rund 106,42 Millionen Kunden, eine Steigerung
um 8,8 Prozent binnen Jahresfrist: Ende 2005 hatte die Zahl noch
bei 97,85 Millionen gelegen, eingerechnet der damals
noch nicht zu T-Mobile gehörenden
tele.ring in Österreich
sowie der polnischen
PTC.
Die deutsche T-Mobile habe die Kundenzahl von
29,52 Millionen auf 31,40 Millionen steigern können,
ein Zuwachs von 6,4 Prozent.
Dabei hätten aktuell mehr als 1,1 Millionen Nutzer
T-Mobile@Home
gebucht. Im letzten Quartal 2006 habe die Kundenzahl der deutschen T-Mobile um
764 000 zugenommen, 384 000 davon hätten sich für einen Laufzeitvertrag
entschieden.
In den USA konnte das Unternehmen die Grenze von 25 Millionen Kunden überschreiten,
Ende 2006 habe diese bei 25,04 Millionen gelegen,
entsprechend einem Zuwachs von 15,4 Prozent binnen eines Jahres.
In Europa habe die Zahl der T-Mobile-Kunden insgesamt um 6,9 Prozent zugenommen,
von 76,15 auf 81,38 Millionen Nutzer.
Auch in nahezu allen anderen europäischen Staaten, in denen T-Mobile aktiv ist,
konnte das Unternehmen Zuwächse verzeichnen, vor allem in
Polen, Kroatien und den Niederlanden. Darüber hinaus ist T-Mobile
in Großbritannien, Österreich, Tschechien, Ungarn, der Slowakei, Mazedonien und Montenegro
vertreten.
Telekom an Börse abgestraft
Die Deutsche Telekom ist nach der Gewinnwarnung heute
an der Börse abgestraft worden, der Aktienkurs sackte im
frühen Handel um über sechs Prozent ab. Das Bonner Unternehmen hatte
seine Erwartung für das laufende Geschäftsjahr mit Verweis
auf den harten Wettbewerb deutlich gesenkt. Für das laufende Jahr
rechnet der Vorstand nun mit einem operativen Gewinn von
19 Milliarden Euro - rund eine Milliarde Euro weniger als zunächst
angekündigt. "Die neue Prognose folgt einer nüchternen und
schonungslosen Bestandsaufnahme", sagte heute ein Sprecher.
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