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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 10.02.2012 |
Handymarkt in Afrika soll sich bis 2011 verdreifachen27.01.2007
18:13 Gegenwärtig besitzen nur 20 Prozent der Afrikaner ein Mobiltelefon
Ende 2006 besaßen etwa 188 Millionen Afrikaner ein
Mobiltelefon, was einem Anteil von etwa 20 Prozent der Gesamtbevölkerung
der auf 922 Millionen Einwohner geschätzten Bevölkerung des Kontinents
entspricht. Eine neue Studie des britischen Consulting-Unternehmens BroadGroup sagt dem
Handymarkt in Afrika jetzt ein rapides Wachstum voraus - bis zum Jahr 2011
soll sich die Zahl der Handybesitzer verdreifachen.
Wie auch schon andere Studien festgestellt haben, zeigen sich dabei in Afrika länderspezifisch erhebliche Unterschiede in der Mobiltelefon-Penetration. Während einige Länder bereits Penetrationsraten von 100 Prozent erreichen, liegt in manchen Staaten wie beispielsweise Äthiopien die Penetrationsrate noch unter einem Prozent. Die größten Handymärkte in Afrika sind Nigeria, Südafrika, Ägypten und Marokko. Durchschnittliche Pro-Kopf-Umsätze bei 3 US-DollarAuf Betreiber-Ebene sieht BroadGroup in Afrika schon eine erhebliche Marktkonsolidierung, die durch eine Serie von Aquisitionen der MTC Group, die eine pan-afrikanische Strategie verfolgt, verstärkt wurde. Die Betreiber seien in vielen Ländern Afrikas mit spezifischen Herausforderungen konfrontiert, wie hohe Strukturentwicklungskosten vor allem in unterversorgten ländlichen Gebieten, kaum entwickelte Vertriebskanäle und geringe Pro-Kopf-Umsätze (ARPU) bei vorwiegender Prepaid-Nutzung. Der durchschnittliche ARPU für Afrika liegt bei 3 US-Dollar (2,30 Euro). BroadGroup ist dennoch überzeugt, dass sich Afrika schon in einigen Jahren zu einem der wichtigsten Mobiltelefon-Märkte weltweit entwickeln wird. Eine wichtige Rolle zur Erschließung einer breiteren Endkunden-Basis seien hier für Einsteiger bezahlbare Prepaid-Karten oder günstige Dienste im Bereich des Bankings und des Kredit-Transfers. "Der niedrigste Preis für eine Nachladekarte liegt gegenwärtig bei 0,41 US-Cent (0,31 Euro-Cent). Durch eine solche Preisgestaltung wird der Markt für eine größere Endkunden-Basis zugänglich", erklärt Margrit Sessions, Managing Director bei den BroadGroup Tariff Services. Anzeige:
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