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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
T-Coms VoiceIdent: Die Stimme als Schlüssel24.01.2007
17:21 Spracherkennungs-Authentifizierung macht Passwörter überflüssig
Die T-Com hat ein VoiceIdent genanntes Produkt
angekündigt, bei dem die Zugangs-Authentifizierung zu verschiedenen Diensten
über ein biometrisches Stimmerkennungs-Verfahren abgewickelt wird. Beim
telefonischen Zugang - beispielweise zu Banking- oder Shopping-Diensten - müsse man sich kein
Passwort mehr merken. Das Motto lautet: Die Stimme wird zum Schlüssel. "Im
Gegensatz zu PIN-Nummern, Passwörtern oder TAN-Bogen kann die persönliche Stimme
nicht vergessen, verloren oder entwendet werden", lobt die T-Com ihren neuen
Dienst. Die T-Com will VoiceIdent zunächst ihren Geschäftskunden in den
Bereichen Banken, Versandhandel, Transport und Logistik sowie
Service-Dienstleistungen anbieten, die den Dienst dann wiederum ihrerseits ihren
Kunden zur Verfügung stellen können.
Bei VoiceIdent muss der Kunde zunächst bei einem einmaligen Registrierungsanruf sein persönliches Sprachmuster hinterlegen. Hierbei gibt das VoiceIdent-Sprachdialogsystem zufällig generierte Zahlenfolgen vor, die der Kunde nachsprechen muss. Das System erzeugt dabei einen biometrischen "Stimmabdruck", der in kodierter Form hinterlegt wird. Bei weiteren Anrufen werden wieder zufällig generierte Zahlfolgen abgefragt und mit dem hinterlegten Stimmabdruck abgeglichen. Beim Anruf einer nicht authorisierten Person soll das System das fremde Stimmmuster erkennen und den Anruf abweisen. Nach Angaben der T-Com hat das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik (BSI) die Zuverlässigkeit von VoiceIdent bestätigt und soll bereits ein Sicherheitszertifikat ausgestellt haben. Die Authentifizierung mittels Stimmerkennung biete verglichen mit anderen biometrischen Authentifizierungs-Verfahren ein hohes Maß an Genauigkeit und Zuverlässigkeit. Das Verfahren soll sich über jedes Telefon, ob über Festnetz oder Mobilfunk, nutzen lassen. In den USA und Großbritannien sollen vergleichbare Stimmerkennungs-Verfahren schon seit geraumer Zeit im Einsatz sein. Anzeige:
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