Trotz des boomenden
Handy-Geschäfts will der Telefonhersteller
Motorola 3 500 Angestellte entlassen. Der Schritt
sei nötig, weil der Konzern mit Kosteneinsparungen auf einen
Einbruch bei den Nettogewinnen reagieren müsse,
teilte Motorola mit. Zwar seien im letzten Quartal 2006 knapp 66 Millionen
Mobiltelefone verkauft worden - 47 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Doch seien die Nettoeinnahmen im gleichen Zeitraum um 48 Prozent auf
624 Millionen Dollar (484 Millionen Euro) eingebrochen.
Der weltweit zweitgröße Handy-Hersteller führte die Entwicklung auf den
Preiskampf mit der Konkurrenz zurück, vor allem mit der weltweiten Nummer eins
Nokia. In den USA ist beispielsweise das Modell
RAZR, das Motorola 2004 für etwa 500 Dollar auf den Markt
brachte, inzwischen für 50 Dollar zu haben. Derzeit arbeiten weltweit etwa
67 000 Menschen für Motorola.