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Frankfurter Uni-Klinik erlaubt Handy-Telefonate

Studie: Mobiltelefone stören medizinische Geräte nicht
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Patienten des Klinikums der Frankfurter Universität dürfen von Februar an auch mit Handys telefonieren. Das Klinikum bestätigte heute einen entsprechenden Bericht der Fernsehsendung "hessenschau" des Hessischen Rundfunk (hr). Das Handyverbot bleibe nur in besonders sensiblen Bereichen wie den Intensivstationen bestehen.

Bisher war das Krankenhaus davon ausgegangen, dass die Mobiltelefone wichtige medizinische Geräte in ihrer Funktionsfähigkeit stören könnten. Jetzt verweist die Klinik auf einen Bericht der Kundenzeitschrift Apotheken-Umschau, nach dem bei einem Meter Abstand Handys elektronische Klinikgeräte nicht stören, wie aus zwei Studien der US-amerikanischen Mayo-Klinik und der Universität Gießen hervorgehe.

Im Juni vergangenen Jahres hatte die Klinik-Leitung eine zentrale, über ein Call-Center geschaltete Rufnummer eingeführt, um damit die Nutzung von Mobiltelefonen zu unterbinden. Dies hatte - vor allem wegen der Kosten, die auch eingehende Gespräche betrafen - bei den Patienten zu Unmut geführt.

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