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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Handelsblatt: Mobilfunker denken an Outsourcing ihrer Netze03.01.2007
18:31 Durch Kooperation mit Fremdfirmen sollen die Kosten sinken
Neben E-Plus denken offenbar auch
T-Mobile und Vodafone
darüber nach, ihren Netzbetrieb von Fremdfirmen durchführen zu lassen.
Das berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf Branchenkreise. Während
E-Plus für seinen Netzbetrieb allerdings noch im
ersten Quartal dieses Jahres einen hierfür
geeigneten Partner auswählen will, sind die Überlegungen bei den beiden
großen deutschen Netzbetreibern noch nicht so weit fortgeschritten.
Wie das Handesblatt weiter berichtet, verhandelt E-Plus derzeit mit Ericsson, Nokia und Alcatel-Lucent. Das Unternehmen verspricht sich vom Outsourcing des Netzbetriebs nicht nur finanzielle Einsparungen, sondern auch Verbesserungen. So könne eine Firma, die ähnliche Aufgaben auch für andere Netzbetreiber übernehme, flexibler auf Markt-Erfordernisse oder Bauvorhaben reagieren. Ericsson betreibt bereits niederländisches Vodafone-NetzIn der Tat setzen Unternehmen wie Nokia und Ericsson darauf, gleich für mehrere Netzbetreiber die Sender-Infrastruktur zu betreiben und so zum Beispiel durch Technik-Einkäufe in großem Stil Kosten zu sparen. So hat Ericsson nach Handelsblatt-Angaben seit 2002 mehr als 80 Outsourcing-Verträge für Telekommunikationsnetze erhalten, darunter auch von Vodafone, das sein Netz in den Niederlanden von dem schwedischen Unternehmen betreiben lässt. Die Vodafone-Gruppe hat vor einigen Monaten außerdem die Informationstechnik aller europäischen Gesellschaften an EDS ausgelagert. "Die IT wird nicht das letzte Thema gewesen sein", so Vodafone-Deutschland-Chef Fritz Joussen im Handelsblatt. T-Mobile verweist derzeit darauf, bereits jetzt zentral von Deutschland aus für alle europäischen Tochtergesellschaften einige Dienste zu betreiben. Dadurch arbeite man auch sehr kosteneffizient. Ein Outsourcing des Netzbetriebs wird zwar derzeit offiziell als Modethema bezeichnet, für die Zukunft aber auch nicht ausgeschlossen. Lediglich o2 denkt derzeit nach eigenen Angaben überhaupt nicht daran, sein Netz von einer Fremdfirma betreiben zu lassen. Das wird unter anderem auch damit begründet, dass sich die Angebote der Netzbetreiber teilweise voneinander unterscheiden. Technische Sonderlösungen für bestimmte Anbieter würden aber die Kostenvorteile möglicher Outsourcing-Partner schmälern. Anzeige:
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