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Erste Eindrücke vom neuen Sidekick III26.12.2006
09:49 Neues Danger-Gerät hinterlässt besseren Eindruck als der Vorgänger
Wie berichtet bietet nun auch
T-Mobile Deutschland den Sidekick III
an. Bereits auf der Internationalen Funkausstellung hatten wir
Gelegenheit, ein amerikanisches Gerät
unter die Lupe zu nehmen.
Dennoch lohnt es sich, auch einen Blick auf die nun in Deutschland
erhältliche Geräte-Version zu werfen. Hier gibt es nämlich durchaus
Unterschiede gegenüber dem amerikanischen Modell.
nächste Seite: E-Mail-Pushdienst wie gewohnt
Die Erstinbetriebnahme gestaltet sich einfach. Nach dem Einlegen
von SIM-Karte und Akku muss zuerst
der Akku aufgeladen werden. Ist dieser tiefentladen, so funktioniert
der Sidekick nicht mal am Ladekabel. Danach müssen Neukunden einen
Benutzernamen und ein Passwort festlegen, um sich am Dienst anmelden
zu können. Bestandskunden geben ihre bisherigen Benutzerdaten ein
und der neue Sidekick übernimmt anschließend alle Einstellungen, die
bisher schon - zum Beispiel für den
Sidekick II - galten.
MSN und Yahoo fehlenDer deutsche Sidekick III verfügt nach wie vor nur über den AOL Instant Messenger. Dieser kann wie bisher auch für ICQ genutzt werden. Im Gegensatz zu den Vorgänger-Versionen werden nun auch die Namen der ICQ-Chat-Partner angezeigt, nicht nur deren ICQ-Nummern wie bei den früheren Sidekick-Geräten. Außerdem sind die Fotos oder Logos der Chat-Partner sichtbar und man kann ablesen, zu welchem Zeitpunkt man welche Instant-Messaging-Nachrichten verschickt hat. Das ist eine deutliche Verbesserung gegenüber den bisherigen Sidekicks. Im Gegensatz zu T-Mobile USA verwehrt die deutsche Muttergesellschaft von T-Mobile ihren Kunden aber nach wie vor die Nutzung des Windows Live Messengers und des Yahoo! Messengers. Danger erwägt allerdings, diese Messaging-Plattformen zu einem späteren Zeitpunkt zum Download anzubieten. Web-Browser deutlich verbessertVerbessert haben Danger bzw. der Sidekick-Hersteller Sharp auch den Internet-Browser. Dieser stellt nun teilweise auch Tabellen dar. Mit Frames kommt aber auch der Browser des neuen Modells nicht zurecht. Diese können nur einzeln dargestellt werden. Dadurch leidet die Übersichtlichkeit sehr und eine sinnvolle Nutzung entsprechender Webseiten ist nicht möglich. WAP-Seiten können nach wie vor nicht korrekt dargestellt werden. Stattdessen wurde zum Beispiel beim Versuch, das WAP-Angebot der Tagesschau aufzurufen, lediglich der Quelltext angezeigt. Ruft man wap.teltarif.de auf, so erfolgt eine automatische Weiterleitung zum PDA-Angebot von teltarif.de. Dieses wird auch gut und übersichtlich dargestellt.
Das Surfen mit dem Sidekick-III-Browser macht Spaß. Der Aufruf
der Seiten klappt schnell und flüssig. Man merkt deutlich, dass in
einigen Regionen im T-Mobile-Netz schon die EDGE-Technik
funktioniert, so dass auch mit dem neuen Sidekick III eine
gegenüber den früheren Modellen deutlich verbesserte Performance
zur Verfügung steht.
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