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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Einigung über Frequenznutzungsplan für DVB und DAB21.12.2006
09:44 Erste neue Programmangebote bereits angekündigt
Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und die Landesmedienanstalten
als Aufsichtsbehörden der privaten Programmveranstalter haben sich auf
Leitlinien zur Frequenznutzung verständigt. Damit ist nach Angaben der
beteiligen Sendeanstalten der Weg frei für die zukünftige Nutzung der
digitalen Frequenzen, die Deutschland auf der internationalen
Funkverwaltungskonferenz im Juni
zugesprochen wurden. Nach dieser Einigung stehen ausreichend Frequenzen
für digitalen Hörfunk (DAB), digitales
Fernsehen (DVB-T) sowie
mobiles Fernsehen und Multimedia-Dienste
(DMB und DVB-H) zur Verfügung.
Nach Einschätzung der öffentlich-rechtlichen Sender und der Landesmedienanstalten bietet insbesondere die digitale Ausstrahlung über Antenne gute Voraussetzungen für ein vielfältiges Rundfunkangebot, das dem Publikum einen echten Mehrwert bietet. 2008 soll auch die Digitalisierung des Antennenfernsehens durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk im Wesentlichen abgeschlossen sein. Dadurch werden Frequenzen frei, um neue Angebote zu ermöglichen. VHF für DAB und DMB, UHF für DVB-T und DVB-HKonkret soll der UHF-Frequenzbereich künftig für DVB-T und DVB-H genutzt werden, während digitaler Hörfunk und Handy-TV im DMB-Standard auf VHF-Frequenzen stattfinden sollen. Schon bisher wird für DAB hauptsächlich der VHF-Bereich genutzt, das DMB-Angebot von Watcha nutzt Kapazitäten im L-Band, das allerdings für Rundfunkdienste weniger geeignet ist. Um eine gute Versorgung zu erzielen, wird ein dichtes Sendernetz mit hohen Strahlungsleistungen benötigt. Die ersten Programmanbieter haben bereits auf die neuen Übertragungsmöglichkeiten reagiert. So haben die landesweiten privaten Hörfunksender Antenne Bayern, Radio ffn, Hit-Radio Antenne und Hit-Radio FFH angekündigt, im kommenden Jahr neue Spartenprogramme zu starten, die zunächst über Internet verbreitet werden. Später ist eine Verbreitung auch über Handy-TV-Plattformen und im Digital Radio geplant. Dabei soll das bisherige DAB-System aber von einem neuen Übertragungsverfahren mit AAC-Plus-Codierung abgelöst werden. Nachteil: Alle bisherigen Empfangsgeräte sind künftig wertlos. Dafür können aber deutlich mehr Programme im gleichen Frequenzspektrum übertragen werden. Anzeige:
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