Der taiwanesische Elektronikkonzern
BenQ schließt
sein Entwicklungszentrum in Peking mit rund 400 Arbeitsplätzen. "Wir
setzen damit unsere Restrukturierung fort, wir können Kosten
reduzieren und die Effizienz steigern", sagte ein BenQ-Sprecher heute
der Nachrichtenagentur dpa.
BenQ hatte Ende September die deutsche Tochter BenQ Mobile mit
3 000 Beschäftigten in die Insolvenz
geschickt und zuvor die Handyfertigung in Taiwan geschlossen. Außerdem
hatte BenQ angekündigt, dass im Handywerk im chinesischen Schanghai
400 Beschäftigte - und damit 50 Prozent der Belegschaft - ihren
Arbeitsplatz verlieren.
Derzeit hat BenQ nur noch die Handyfertigung in Schanghai und eine
weitere Produktionsstätte in Brasilien. Mit der Schließung des
Entwicklungszentrums in Peking wird die Entwicklung im wesentlichen
auf den Standort Taiwan mit rund 600 Beschäftigten reduziert.
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