Versteigerung von WiMAX-Lizenzen beendet
15.12.2006 11:56
Bund bekommt 56 Millionen Euro, fünf Firmen ersteigern Frequenzen
Für insgesamt etwa 56 Millionen Euro hat die
Bundesnetzagentur in Mainz Lizenzen für zusätzliche
schnelle drahtlose Internetzugänge versteigert. Seit
Dienstag hatten
sechs Unternehmen für die in 28 Regionen aufgeteilten Frequenzpakete
geboten. Er soll unter anderem eine Alternative
etwa zur DSL-Technik bieten
und vor allem ländlichen Gebieten den
Anschluss an das Breitband-Internet ermöglichen.
 Die 28-WiMAX-Frequenz-Regionen
Bundesweite Lizenzen sicherten sich die Luxemburger Clearwire
Europe S.á.r.l., die Deutsche Breitband Dienste (DBD)
und die Inquam
Broadband GmbH. In der zuletzt umkämpften Region Oberbayern inklusive München kam zudem
die italienische MGM Productions Group S.R.L. zum Zug. Hier
musste Televersa zurückstecken und auf das von ihnen präferierte Paket D verzichten.
Der Biet-Marathon der fünf Firmen hat alle beteiligten einige Millionen Euro
gekosten: In Oberbayern sind die Frequenzpakete deutlich teurer als im restlichen
Bundesgebiet. In Niederbayern
und der Oberpfalz kam Televersa zum Zug. Laut
Bundesnetzagentur können die Frequenzen sofort genutzt werden. Der
Erlös der Versteigerung fließt in die Kasse des Bundes.
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