Die Versteigerung der Lizenzen für zusätzliche
schnelle drahtlose Internetzugänge (WiMAX) bei der
Bundesnetzagentur in Mainz
ist heute Abend erneut vertagt worden. Für morgen früh ist
den Angaben zufolge bereits die 30. Bieterrunde angesetzt. Die
Bundesnetzagentur bietet in 28 Regionen jeweils vier Frequenzpakete
an. Heute war lediglich noch die Region Oberbayern mit München umkämpft.
Die Summe der Höchstgebote liegt inzwischen bei fast 56 Millionen
Euro.
Die Versteigerung hatte am Dienstag begonnen.
Mit WiMAX soll Belebung auf den Markt für Breitband-Internetanschlüsse
kommen. Vor allem ländliche Gebiete, die bisher mit der
DSL-Technik nicht versorgt sind, sollen damit
erschlossen werden. Wie bei der fast dreiwöchigen Versteigerung
der UMTS-Lizenzen im Jahr 2000 fließen auch die
Erlöse der WiMAX-Lizenzen an den Bund. Laut Bundesnetzagentur können die
Anbieter diese direkt nach Abschluss der Aktion nutzen.