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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
WiMAX-Frequenz-Versteigerung: Morgen geht es los11.12.2006
15:08 Auktion dürfte sich über mehrere Tage hinziehen
98 807 200 000 Mark waren es, die am 17. August 2000 nach
einer knapp zweieinhalbwöchigen Versteigerung in die Kassen des Bundes gespült wurden: Die
UMTS-Versteigerung
war zu Ende gegangen, sieben Bieter
hatten um sechs Lizenzen geboten.
Ab Morgen geht das Biet-Prozedere von vorne los: Dieses Mal allerdings in
kleinerer, dafür aber weitaus komplexerer Runde. In den Räumen der
Bundesnetzagentur
stehen ab morgen die BWA-Frequenzen zur Versteigerung. Auch diese Versteigerung
dürfte sich wieder über mehrere Tage hinziehen. Mit diesen Frequenzen im
Bereich von 3 400 bis 3 600 MHz können "breitbandige drahtlose Verteilsysteme",
zum Beispiel WiMAX genutzt werden.
Sechs Auktionsteilnehmer wird es geben, die sich morgen in Mainz treffen. Um welche Firmen es sich handelt, hält der Regulierer, der die Firmen zur Versteigerung zugelassen hat, unter Verschluss. Auch auf Nachfrage der Redaktion am heutigen Tag wollte man zu den Namen der Bieter keine Aussagen treffen. Das werde erst morgen bekannt gegeben. Fest steht jedoch: Die Deutsche Telekom bietet nicht mit. Das hat das Unternehmen schon vor Wochen in einer Mitteilung bekannt gegeben. Ferner steht fest, dass die Deutsche Breitband Dienste (DBD) mitsteigern will. DBD will bundesweit Frequenzen ersteigern und ein Netz aufbauen. Aktuell unterhält die Heidelberger Firma schon WiMAX-Netze in zahlreichen größeren Städten. Diese bereits funkenden Netze, die auf Basis der vor Jahren vergebenen WLL-Frequenzen errichtet wurden, sind auch der Grund, warum es insgesamt vier Frequenz-Pakete gibt, die in 28 Regionen aufgeteilt werden. Die Pakete A und B mit jeweils 21 MHz gepaarter Bandbreite stehen in allen 28 Regionen zur Verfügung. Die Pakete C und D stehen grundsätzlich auch in allen Regionen zur Verfügung, haben aber nicht überall das komplette Spektrum von 21 MHz gepaarter Bandbreite. Dadurch werden diese Pakete vermutlich günstiger versteigert werden als die Pakete aus den Bereichen A und B. Bis 2011 müssen 25 Prozent versorgt seinEinige der zur Versteigerung zugelassenen Unternehmen werden, wie DBD angekündigt hat, versuchen, bundesweit Frequenzen zu ersteigern. Andere Unternehmen werden sich auf bestimmte Regionen konzentrieren. Dabei haben sie gemäß den Versteigerungsbedingungen die Möglichkeit, während der Auktion die Frequenzpakete zu wechseln. Wenn dem Bieter also beispielsweise die "vollwertigen" Pakete A und B zu teuer werden, kann er auf C oder D wechseln - vorausgesetzt er ist zudem Zeitpunkt nicht Höchstbietender. Die Unternehmen, die am Ende als Sieger aus der Versteigerung gehen, müssen innerhalb einer Region bis Ende 2009 etwa 15 Prozent der Gemeinden und bis Ende 2011 etwa 25 Prozent der Gemeinden versorgen. Die Lizenzen sind zunächst bis Ende 2021 befristet. Wer also darauf spekuliert, dass es nach der Versteigerung auch im ländlichen Bereich zu einem schnellen Roll-Out und somit endlich zu einer breitbandigen Internetversorgung kommt, dürfte enttäuscht werden. Angesichts der Kosten für den Netzaufbau werden die Unternehmen vermutlich nicht binnen weniger Monate überall ein Netz erreichten können - schon gar nicht, wenn in dem Abdeckungsbereich nur eine geringe Zahl potenzieller Kunden lebt. Weitere Artikel zum Thema WiMAX
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| Betreff | Autor | Datum | ![]() |
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| RE: jaja, damals haben alle die ... | blubbla | 10.03.10 19:29 | |||||||
| RE: WIMAX in Polen? | ostpreusse1 | 15.07.09 10:11 | |||||||
| Funkübertragung | Hollyday | 14.05.09 16:09 | |||||||
| RE: wimaxforum | Kai Petzke | 15.04.09 19:29 | |||||||
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