Die in dieser Woche zu Ende gegangene Messe
ITU Telecom World
nutzten nicht nur die großen der Branche
wie
Alcatel-Lucent,
Qualcomm,
Motorola,
Samsung
oder
Microsoft
um einem weltweiten Publikum ihr Neuheiten zu zeigen,
auch zahlreiche Unternehmen aus China und Asien waren
dank des Heimvorteils erstmals bei der ITU-Weltausstellung
vertreten. Im folgenden wollen wir in dieser News
einige Neuigkeiten aus der asiatischen Welt der
Telekommunikation und des Internets vorstellen, die
zum Teil sicherlich so nicht nach Europa kommen werden,
zum Teil aber auch weltweite Auswirkungen haben könnten.
PaPeRo von NEC: Das Tamagotchi lernt laufen und sprechen

"Personal Robot with Heart":
PaPeRo von NEC
Foto: teltarif.de
Aus der Zeit Ende der 90er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts
kennen es sicherlich noch einige von Ihnen: Das Tamagotchi,
jenes kleines Elektronicspielzeug, das vor allem in Japan
ein großer Renner war. Wenn man es regelmäßig pflegte und hegte,
war es ein kleiner, lieber Begleiter,
wenn man es aber vernachläßigte, ging es jämmerlich
zugrunde.
NEC zeigte hier am Messestand eine neue Entwicklung
mit dem Namen PaPeRo. Im Rahmen einer Studie,
wie das Internet und unser Leben damit in zehn Jahren
aussehen kann, hat NEC unter anderem einen "Personal Robot
with heart" entwickelt. Er kann für seinen Besitzer
den Wetterbericht im Internet abfragen, E-Mails vorlesen
oder auch den eingestellten Fernsehkanal wechseln.
Es ist nicht nur ein kleines niedliches Spielzeug,
wie ihn die asiatischen Besucher am NEC-Stand vor
allem wahrgenommen haben, sondern auch ein
Kommunikations-Endgerät, dem man über
3G-Mobilfunknetze, also etwa UMTS,
oder klassiche LAN-Netzwerke Befehle und Aufgaben
erteilen kann. Es verfügt über eine
Sprach- und Gesichtserkennung und kann so
den Besitzer eindeutig identifizieren und mit
ihm interagieren. Mit den eingebauten Augenkameras
eignet es sich beispielsweise auch zur Heimüberwachung.
Neben diesen sicherlich sinnvollen
Anwendungen kommt auch der Spieltrieb im asiatischen
Roboter nicht zu kurz. PaPeRo schnurrt, wenn
man ihn unter dem Kinn streichelt, er bewegt den
Kopf oder beginnt zu tanzen, wenn man ihm entsprechende
Wort-Kommandos gibt.
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