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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Feldversuch für den Handy-TV-Standard MediaFLO09.12.2006
18:18 20 Kanäle auf 5 Megahertz BandbreiteInhaltsverzeichnis:1. Reine Übertragungstechnik für TV-Bilder von einem Sender zu Empfängern2. Unterschiedliche Einschätzungen zur Bildqualität dieser Übertragungstechnologie
Der Chiphersteller Qualcomm
und die britische Senderkette BSkyB
haben gemeinsam
die Handy-TV-Technologie MediaFLO getestet.
Dabei handelt es sich um einen neueren Standard zur Übertragung von TV-Bildern auf
mobile Endgeräte. Neben
Qualcomm sind etwa 70 Unternehmen an der
Initiative zur Entwicklung des
Standards beteiligt. Darunter ist nicht nur der amerikanische Chip-Hersteller,
es finden sich auch acht andere Chip-Hersteller,
Endgeräte-Anbieter wie Samsung,
LG oder Motorola
und zahlreiche Medienunternehmen.
nächste Seite: Unterschiedliche Einschätzungen zur Bildqualität dieser Übertragungstechnologie
Das "FLO" in MediaFLO steht für Forward Link Only, es handelt sich also um eine reine Übertragungstechnik von Fernsehbildern und anderen Medieninhalten von einem Sender zu vielen (mobilen) Empfängern. Die vor etwa 18 Monaten gegründete Initiative sieht den großen Vorteil der neuen Technologie vor allem darin, dass MediaFLO von Anfang an für die Medienübertragung auf mobile Endgeräte entwickelt wurde. So könnten mit MediaFLO höhere Bild- und Tonqualitäten mit geringerem Kostenaufwand realisiert werden, die maximal möglichen Datenübertragungsraten sind mit bis zu 11 MBit/s höher, der Batterieverbrauch des mobilen Endgeräts soll deutlich sinken. So sollen Empfangszeiten von bis zu vier Stunden mit einem Standardakku möglich werden. Ebenso reduziert sich die Zeit beim Senderwechsel auf etwa eineinhalb Sekunden. Wie bereits erwähnt handelt es sich bei MediaFLO um eine uni-direktionale Übertragungstechnik, also muss diese für interaktive Anwendungen oder z. B. für Abrechnungszwecke mit einer weiteren Technik kombiniert werden, um den "Rückweg" der Daten vom Endgerät zur Sendeanstalt oder einem Mittler zu ermöglichen. MediaFLO setzt hier auf die beiden 3G-Standards UMTS (WCDMA) und den in Amerika und Asien verwendeten Standard CDMA2000. Zweimonatiger Feldversuch in Cambridge: Übertragung von 20 Kanälen
Der Feldversuch, der in Cambridge über eine Zeitspanne von zwei Monaten lief,
umfasste die Übertragung von elf BSkyB-Kanälen auf nicht im Handel verfügbare
Mobilgeräte. Die Leistungsfähigkeit von MediaFLO wurde dabei unter
labortechnischen Gesichtspunkten und unter
verschiedenen Bedingungen untersucht. Dabei wurden auf einer Bandbreite
von nur 5 Megahertz 20 Kanäle übertragen. Die Bildinformationen waren dabei
im QVGA-Format codiert, was einer Pixelgröße von 320 x 240 Pixel
entspricht
und für normale Handys durchaus ausreicht. Die Ton-Informationen wurden
sogar in Stereo übertragen.
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