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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Breite Einigung auf DVB-H als Handy-TV-Standard08.12.2006
18:15 Kartellamt kann Einführung noch verhindern
Länder, Rundfunkanstalten, Aufsichtsbehörden und
Mobilfunkbetreiber haben sich auf die Vergabe von
Frequenzen für das Handy-TV
in Deutschland geeinigt. Das bestätigte die Hamburger Wirtschaftsbehörde der
Financial Times Deutschland (FTD). Politik und Wirtschaft einigten sich dabei
auf ein bundesweit einheitliches Programmangebot auf Basis des
Übertragungsstandards DVB-H, hieß es. Damit rücke der Start des Handyfernsehens
Ende 2007 in greifbare Nähe. Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft soll es
losgehen.
DMB eine Absage erteiltTechnischer Standard soll laut des FTD-Berichts DVB-H werden, eine mobile Variante des terrestrischen Digitalfernsehens DVB-T. Dieser arbeite besonders frequenzsparend, erklärten die Beteiligten. Dem Konkurrenzstandard DMB, über den der Kölner Anbieter Mobiles Fernsehen Deutschland (MFD) heute bereits vier TV-Programme unter dem Namen Watcha ausstrahlt, erteilten sie eine Absage. Unklar sei hingegen noch, welche TV-Programme ausgestrahlt würden. Das könnten alleine die Landesmedienanstalten vorgeben, weil die Länder die Rundfunkhoheit besitzen. Sie prüften laut FTD derzeit, eine zentrale Stelle für die Auswahl einzurichten. Diskutiert wird, den Mobilfunkern einige Programme einheitlich vorzuschreiben, ihnen aber ausreichend Raum für Wettbewerb zu lassen. Eine Entscheidung soll bis Ende März fallen. Verhindern könne den raschen Start des Handy-TV noch das Kartellamt. Die Behörde prüfe derzeit, ob die Mobilfunkanbieter die Sendetechnik gemeinsam betreiben dürfen. Die Gefahr fehlenden Wettbewerbs spräche dagegen. Die Wirtschaftsministerien verwiesen hingegen auf den Frequenzmangel, der einen gemeinsamen Betrieb notwendig mache, hieß es. Anzeige:
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