Der Mobilfunk-Provider
Talkline gibt
nach eigenen Angaben
bei seinen aktuell vermarkteten Tarifen die
Erhöhung der
Mehrwertsteuer nicht an die Kunden weiter.
Diese Regelung gilt dabei automatisch für alle Neu- und Bestandskunden in diesen
Tarifen. Im Detail heißt dies, dass alle aktuellen
9,9-Cent-Tarife von Talkline, alle
aktuell vermarkteten
Free-Tarife sowie
die Talkline
SMS-Tarife und den Talkline
Pure-XS-Tarif
von der Mehrwertsteuer-Weitergabe ausgenommen sind. Wer allerdings noch einen
alten Tarif hat, der wird mit einer Erhöhung des Endpreises leben müssen. Bei monatlichen
Grundkosten von beispielsweise 10 Euro macht das knapp 26 Cent monatlich
aus.
Weiterhin hat sich Talkline entschlossen, auch die "wesentlichen, aktuell vermarkteten
Tarife" der vier Mobilfunk-Netzbetreiber von der Weitergabe
der Mehrwertsteuer-Erhöhung auszunehmen, so der Provider in einer Mitteilung.
Damit kommt Talkline seinen Kunden entgegen: Bei einem
entsprechenden fehlenden Hinweis in den AGB müsste Talkline nur bei Tarifen,
die seit September vorgestellt wurden, auf eine Mehrwertsteuererhöhung verzichten.
Das zumindest sagt die Rechtssprechung aus.