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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
E-Mail ist ein wettbewerbsintensiver Markt04.12.2006
13:00 3 200 E-Mail-Anbieter in Deutschland
Die Bundesnetzagentur hat erstmals den E-Mail-Anbietermarkt in Deutschland
analysieren lassen. Laut dieser Studie bieten zurzeit rund 3 200 Unternehmen in Deutschland E-Mail-Dienste an. Dabei generieren sie zusammen mit verbundenen Diensten - wie
zum Beispiel Internetportalen, Webhosting oder Internet-Zugangsdiensten -
ein Marktvolumen von rund 3,7 Milliarden im Privatkundengeschäft. Die Studie wurde im Frühjahr dieses Jahres an das Beratungs- und
Marktforschungsunternehmen MICUS Management
Consulting GmbH in Auftrag gegeben und mit Unterstützung des Verbands der
Deutschen Internetwirtschaft e.V. eco durchgeführt.
Mit der Studie liegt nun eine umfassende Marktübersicht der diesbezüglichen Anbieter in Deutschland vor, die es ermöglicht, die Struktur des Markts zu erkennen und einzuschätzen. Das Hauptaugenmerk der Untersuchung lag auf der Gesellschaftsform, der Anzahl der Kunden sowie den Technikstandorten der Unternehmen, die E-Mail-Accounts der Öffentlichkeit anbieten. Die Studie ergab, dass der E-Mail-Anbietermarkt eine sehr wettbewerbsintensive Branche ist, die laut Studie auch in den kommenden Jahren weiter überdurchschnittlich wachsen wird. Es gibt zahlreiche Klein- und Kleinstunternehmen und eine geringe Anzahl an großen bis sehr großen E-Mail-Anbietern. 85 Prozent der Unternehmen sind im Besitz eigener Server mit Standorten im In- und Ausland. Große Unternehmen dominieren den MarktBei Unternehmen, die im Privatkunden-Segment tätig sind, haben sich insgesamt fast 75 Millionen Kunden registriert. Es muss jedoch davon ausgegangen werden, dass Nutzer im Durchschnitt zwei verschiedene E-Mail-Adressen besitzen, so dass sich die Zahl der 75 Millionen registrierten Kunden entsprechend relativiert. Während 60 Prozent der E-Mail-Anbieter jeweils weniger als 1 000 E-Mail-Kunden bedienen, betreuen etwa zwei Prozent der Unternehmen zwischen 20 000 und 50 000 Kunden sowie weitere zwei Prozent der Unternehmen haben einen Kundenbestand von über 50 000 E-Mail-Nutzern. Der Rest bewegt sich im Mittelfeld. Die zwei Prozent der E-Mail-Anbieter, die jeweils mehr als 50 000 Kunden aufweisen, besitzen zusammen einen Marktanteil von 86 Prozent. Es handelt sich hierbei um 64 Großunternehmen. Die Studie ergab allerdings auch, dass E-Mail-Kommunikation in Punkto Datensicherheit nicht auf einem zeitgemäßen Stand ist, weil unverschlüsselte E-Mails theoretisch von jedem gelesen werden können. Auch Spam und Phishing belasten den E-Mail-Markt.
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