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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Wieder Klagen über zu hohe callando-Rechnungen30.11.2006
19:23 Anbieter lässt sich sehr viel Zeit mit kundenfreundlichem FeatureInhaltsverzeichnis:1. Angekündigte Einwahlsperre lässt weiter auf sich warten2. callando schiebt die Schuld auf den ISDN Speedmanager
Die Beschwerden über den Internetprovider callando
nehmen kein Ende: Mal betreffen sie die Rolle des Unternehmens als technischer
und Abrechnungsdienstleister von Internet-by-Call-Zugängen, die mit einem
kostenpflichtigen Abonnement verbunden sind,
mal sind es eigene fehlerhafte Tarifangaben. Zurzeit
sind es vor allem wieder teure Telefonrechnungen, weil Nutzer der
callandoNET-Zugänge falsche Einwahldaten eingegeben haben sollen. Wie
berichtet berechnet callando in solchen Fällen
höhere Minutenpreise. In den vergangenen Wochen sind wieder vermehrt Klagen
von callando-Kunden über unerwartet hohe Rechnungsforderungen bei uns
eingetroffen.
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Anbieter kündigte Einwahlsperre zu früh anDass immer noch Internet-by-Call-Nutzern trotz falscher Benutzerkennung die Einwahl über Zugänge mit der selben Einwahlnummer von callando oder anderen Providern wie etwa Creatos oder Flashnet, die mit dem Unternehmen zusammenarbeiten, möglich ist, verwundert sehr. Gegenüber teltarif.de hatte callando-Geschäftsführer Tillman Raith angekündigt, dass voraussichtlich zum September eine so genannte RADIUS-Server-Authentifizierung eingesetzt werden sollte. Vereinfacht gesagt handelt es sich dabei um einen zentralen Authentifizierungs-Server für die Benutzer- und Passwortüberprüfung. Normalerweise muss sich ein IbC-Nutzer mit seinen Daten am RADIUS-Server anmelden, der dann entscheidet, ob die Daten korrekt sind und die Einwahl ins Internet somit erlaubt ist. So funktioniert auch die Einwahl bei T-DSL: Letztlich wählen sich hier alle T-DSL-Kunden auf einer Plattform ein, und nur der Benutzername entscheidet, welcher Anbieter den Internetnutzer abrechnet. Sobald dieses System bei callando zum Einsatz käme, so die damaligen Erläuterungen Raiths, würden Nutzer, die falsche Einwahldaten in die DFÜ-Netzwerkverbindungen eingaben, keine Verbindung mehr zum Internet aufbauen können. Stattdessen sollten sie eine Fehlermeldung erhalten, die sie über die Ursache des gescheiterten Verbindungsaufbaus aufklärten. Bislang ist diese Einwahlsperre offenbar nicht aktiviert worden. Stattdessen erlaubt callando weiterhin unter den angebotenen Einwahlnummern fast immer den Verbindungsaufbau ins Internet, das haben gestrige Tests der teltarif.de-Redaktion mit falscher Benutzerkennung gezeigt. Anhand der eingegebenen Einwahldaten wird dann nachträglich der entsprechende Tarif in Rechnung gestellt. Sind die Daten keinem Tarif zuzuordnen, wird halt der von callando festgelegte teure Minutenpreis berechnet. "Unvorhersehbare Probleme" sollen Grund für Verzögerungen seinAnfang Oktober erklärte Raith auf unsere Nachfrage, dass der Anbieter den "Abschluss des Projekt verschieben" musste, da "unvorhersehbare Probleme aufgetreten" seien. Zugleich vertraute er uns jedoch an, dass callandoNET-Nutzern, die falsche Einwahldaten eingaben, keine Kosten berechnet würden - und zwar bereits seit dem 1. September. Kunden, die eine falsche Benutzerkennung verwendeten, sollten also kostenfrei surfen. E-Mails des eigenen Kundendienstes, die uns betroffene callando-Nutzer übermittelten, zeigen jedoch, dass nicht nur der Schutzmechanismus noch nicht im Einsatz war, sondern bei einer Eingabe von falschen Benutzerdaten auch sehr wohl Gebühren berechnet wurden - und zwar 1,49 Cent pro Minute. Die betroffenen Kunden wollten sich allesamt über Zugänge mit der Einwahlnummer 01928 2020 ins Internet einwählen.
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