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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Deutschland wird Vorkämpfer für billige Roaming-Gespräche23.11.2006
16:12 Bundesregierung will Flatrates und Volumentarife
Wie berichtet sollen die derzeit extrem teuren
Handy-Telefonate im Ausland nach dem Willen der
Bundesregierung noch günstiger werden als von der EU geplant. Deutschland
wolle Spezialtarife für Auslandsgespräche, bestätigte heute eine Sprecherin
von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU). So sollen
Flatrates oder Volumentarife angeboten werden,
mit denen jeder Handy-Nutzer seine Kosten im Ausland noch weiter drücken
kann. Die EU-Kommission begrüßte die neuen Vorschläge der Bundesregierung.
Deutschland unterstützt zudem die EU-Linie, dass
Auslands-Handygespräche statt bisher bis zu drei Euro nicht mehr als 60 Cent
pro Minute kosten dürfen.
Die deutsche Initiative sieht nach Angaben des Wirtschaftsministeriums vor, dass die Mobilfunkfirmen neue Tarife anbieten sollen. Dabei sollen die Kunden etwa eine spezielle Auslands-Flatrate einkaufen können, mit der sie für eine feste Gebühr unbegrenzt umsonst im Ausland telefonieren können. Außerdem fordert die Bundesregierung für die mobile Datenübertragung so genannte Volumentarife. Diese würden nicht pro telefonierter Minute, sondern nach Datenvolumen abgerechnet. Dies wäre interessant für Menschen, die beispielsweise mit ihrem Handy viele Fotos verschicken. Wer sich für einen solchen Spezialtarif im Ausland entscheidet, soll diesen nach dem Willen der Bundesregierung ohne größere Schwierigkeiten wieder kündigen können. Berlin unterstützt Obergrenze für Roaming-KostenBerlin unterstützt außerdem die von der EU angestrebte Senkung der Obergrenze für Auslandshandy-Kosten von 60 Cent. Dagegen lehnen derzeit mehrere Länder eine Senkung der Roaming-Gebühren ab. So sind unter anderem die Urlaubsländer Spanien und Italien gegen eine Senkung, da sich in die Netze der dortigen Anbieter besonders viele Touristen einwählen. Auch Großbritannien ist gegen die Senkung, weil dort mit Vodafone der europaweit größte Mobilfunkanbieter sitzt, der stark von den Einwahlgebühren profitiert. Die Sprecherin von Bundeswirtschaftsminister Glos sagte, Deutschland hoffe auf eine Lösung in dem Streit während seiner EU-Präsidentschaft im ersten Halbjahr des kommenden Jahres. Ein Sprecher der zuständigen EU-Medienkommissarin Viviane Reding sagte der Nachrichtenagentur AFP, die EU-Kommission begrüße die "konstruktive und positive Unterstützung" der Bundesregierung in dem Streit. Die Förderung verschiedener Modelle unter der Preisobergrenze sei "völlig im Einklang mit der Kommission", fügte er hinzu. Experten sehen Vorschlag skeptischTelekom-Experten sehen den deutschen Vorschlag skeptisch. Schon in Deutschland würden Flatrates von den Anbietern nur für Festnetz-Telefonate und für Telefonate im jeweils eigenen Handy-Netz angeboten. Für Telefonate zwischen verschiedenen Netzen gebe es diese bisher aber noch nicht, weil dort die Kosten für die Unternehmen schwer zu kalkulieren seien und die Angebote sehr teuer werden würden. Auch im Ausland, wo an einem Anruf stets mehr als ein Anbieter beteiligt sei, sind Flatrates deshalb wohl schwer zu realisieren. Dagegen wäre die Obergrenze von 60 Cent pro Minute leichter umzusetzen. Im Ausland wählt sich ein Handy automatisch in das stärkste Netz der Partner von T-Mobile, Vodafone, E-Plus oder o2 ein. Das ist jedoch nicht immer das günstigste. Wer im Ausland mit dem Handy telefoniert, zahlt derzeit schnell bis zu drei Euro pro Minute. Jährlich kassieren die Mobilfunkbetreiber so fünf Milliarden Euro Roaming-Gebühren von Geschäftsleuten und Touristen, nur weil sich deren Handy in ein fremdes Netz einwählt. Im Ausland zahlt selbst, wer nur angerufen wird derzeit je nach Anbieter 69 Cent und mehr pro Minute. Um die drohenden Auflagen aus Brüssel abzuwenden, haben einige Mobilfunker ihre Roaming-Gebühren bereits gesenkt. Weitere Artikel zum Thema Regulierung des Roamings durch die EU
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| Betreff | Autor | Datum | ![]() |
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| RE: Willkommen im Sozialismus | Till Wollhe. | 07.09.11 14:55 | |||||||
| RE: Willkommen im Sozialismus | ippel | 07.09.11 12:48 | |||||||
| RE: Willkommen im Sozialismus | ippel | 07.09.11 12:45 | |||||||
| RE: Willkommen im Sozialismus | Till Wollhe. | 07.09.11 11:45 | |||||||
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