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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Mobiles TV ist anders15.11.2006
18:27 Schwerpunkte sind Interaktivität, Personalisierung und User-Content
Nach Einschätzung einer von Nokia in Auftrag gegebenen
Studie wird sich das mobile TV zu einem Medium
entwickeln, das sich radikal vom herkömmlichen TV unterscheiden wird. Die
zentralen Faktoren bei dieser Entwicklung seien die Interaktivität und die
Personalisierung der Dienste. Das mobile TV werde zu einem Medium, über das die Nutzer
überall und zu jeder Zeit Inhalte empfangen, selektieren, aber auch selbst
erstellte Inhalte hochladen können. "Damit das mobile TV mehr wird als nur
Fernsehen 'on the move', muss es auf den bestehenden Kanälen und Programmen
aufbauen, aber auch Nutzungsgewohnheiten des Internet mit einbeziehen. Das
mobile TV wird sich zu einer Multimedia-Erfahrung entwickeln, bei der die
Betonung auf Personalisierung, Interaktivität und User-generated Content liegt",
sagt der Autor der Studie Dr. Shani Orgad von der London School of
Economics (LSE).
"Snackable Content": Inhalte müssen kürzer und kompakter seinDie TV-Programmanbieter und die Werbeindustrie müssten sich auf diese Entwicklung einstellen, erklärt die Studie. "Wir treten momentan in eine neue Ära des Fernsehens ein, die vom personalisierten TV- und Videokonsum bestimmt sein wird. Der LSE-Bericht zeigt die Chancen auf, die sich für die Programmgestalter und die Werbung ergeben", erklärt Harri Männistö, der Leiter von Nokias Multimedia-Abteilung. Der Bericht sieht News, Unterhaltung, Sport, Musik und Kinderprogramme als die führenden Formate beim mobilen Fernsehen. Dabei müssten die Programmgestalter die Besonderheiten des mobilen TV-Genusses berücksichtigen. Die Inhalte müssten, beispielsweise bei News-Meldungen, deutlich kürzer und kompakter gestaltet werden als beim herkömmlichen TV: Der Bericht schlägt dafür den Begriff "Snackable Content" vor. Ein weiteres Schlagwort sind hier die "mobilen Episoden" - die so genannten "Mobisodes". Hier werden Sendungen in mehrere kürzere Episoden aufgesplittet, die mit dem kleinen Endgerät unterwegs leichter verdaulich sein sollen. Die geringe Display-Größe der Endgeräte müsse bei der Produktion ständig im Auge behalten werden. So seien beispielsweise für News-Sendungen die "Talking Heads" der Moderatoren eher angesagt als eine Totale des Studios. Wie Untersuchungen unter europäischen Mobil-TV-Nutzern gezeigt hätten, sollen sich beim mobilen TV auch die wichtigsten Nutzungszeiten verschieben. Während dies beim normalen TV die frühen Morgenstunden und der Abend seien, werde das mobile TV deutlich häufiger auch während des Tages genutzt. Anzeige:
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