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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Die Triple-Play-Angebote der DSL-Provider im Vergleich24.10.2006
14:17 Drei Telekommunikations-Anbieter mit PaketangebotenInhaltsverzeichnis:1. Telefonie, Internet und Fernsehen aus einer Hand2. Dritte Anwendung: Fernsehen und Video über das Internet 3. Aktuelle Angebote noch verbesserungswürdig
Triple Play hat sich in den vergangenen Jahren zu einem
Trend-Begriff entwickelt, der Telefonie, Internet und Fernsehen aus einer Hand bezeichnet:
Während Surfen und Telefonieren seit jeher
über eine gemeinsame Leitung abgewickelt werden können,
soll auch der TV-Empfang nicht mehr von diesen beiden Leistungen getrennt sein
und ebenfalls zum Beispiel über einen DSL-Anschluss realisiert werden.
Lange Zeit boten hier lediglich
die Kabelnetzbetreiber entsprechende Bündel, die
wir in einem gesonderten Beitrag vorstellen.
nächste Seite: Dritte Anwendung: Fernsehen und Video über das Internet
Seit einigen Wochen sind jedoch auch die ersten Angebote auf DSL-Basis verfügbar. Nach dem Vorreiter HanseNet, dessen Zugänge allerdings bisher auf Hamburg und Lübeck beschränkt sind, folgte 1&1 mit einer entsprechenden Offerte. Dieser Anbieter konzentriert sich mittlerweile ausschließlich auf die Vermarktung seines neues Pakets und hat daher die klassischen DSL-Zugänge ohne das TV-Angebot kurzerhand komplett aus dem Sortiment gestrichen. Jetzt hat auch die T-Com drei entsprechende Pakete eingeführt, die bereits im Zuge des Tarif-Relaunch des Unternehmens vor einigen Wochen präsentiert wurden. Wir haben die Komplett-Angebote der drei Provider einem Vergleich unterzogen. Erste Komponente: Schneller Internetzugang
Zweiter Paketteil: Telefonie mit PauschaltarifAttraktiv sind die drei Paket-Angebote durch die Möglichkeit kostenfreier Gespräche ins deutsche Festnetz. Die Deutsche Telekom und 1&1 realisieren ihre Telefonie-Flatrate über einen VoIP-Zugang. Theoretisch kann auch der zu beiden Paketen gehörende Telekom-Festnetz-Anschluss für die Telefonie genutzt werden, hier fallen dann allerdings die regulären Entgelte an. Nachteil sind hier die zusätzlich anfallenden Kosten für den Grundanschluss, da bei reiner VoIP-Nutzung der klassische Festnetzzugang de facto gar nicht benötigt würde. Ein Trost ist die Möglichkeit, für nicht in der Telefonflatrate inbegriffene Ziele auch weiter Call-by-Call-Nummern nutzen zu können. So kosten zum Beispiel Gespräche zum Mobilfunk über den VoIP-Zugang der Telekom 17,9 Cent pro Minute, über 1&1 sogar minütlich zwischen 22,9 und 24,9 Cent je nach Handynetz. Dies lässt sich über Call-by-Call deutlich günstiger realisieren. Da HanseNet dagegen sein eigenes Netz nutzt, ist die Unterscheidung zwischen Internet- und Festnetz-Telefonie bei diesem Anbieter hinfällig. HanseNet-Kunden haben somit auch nicht die Call-by-Call-Alternative und zahlen für Telefonate zum Handy 22 Cent pro Minute.
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