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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Telekom: Kein weiterer Stellenabbau (aktualisiert)21.10.2006
14:11 Bild spricht vom Abbau weiterer 23 000 Arbeitsplätze
Die Deutsche Telekom hat einen Pressebericht
zurückgewiesen, wonach der Konzern weitere 23 000 Arbeitsplätze in
den Jahren 2008 bis 2010 streichen wolle. Es handele sich um reine
Spekulation, sagte Telekom-Sprecher Stephan Broszio am Samstag der
dpa. Die BildVLF net-Zeitung
hatte berichtet, zusätzlich zum bereits beschlossenen Abbau
von 32 000 Jobs bis 2008 sollten in den folgenden
zwei Jahren weitere 23 000 Stellen gestrichen werden, so dass
insgesamt 55 000 Arbeitsplätze bei der Telekom wegfallen würden. Das
Blatt berief sich dabei auf ein internes Vorstands-Papier.
Es gebe keine Planungen oder Beschlüsse über die feststehende Trennung von 32 000 Mitarbeitern hinaus, sagte Broszio. "Allerdings hat der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom AG, Kai-Uwe Ricke, mehrfach betont, dass der Arbeitsplatzabbau im Jahr 2008 nicht aufhören wird", erklärte Brozio. 100 000 Kündigungen seit 1995Massive Stellenstreichungen gab es immer wieder bei Europas führendem Telekomkonzern. Etwa 100 000 Menschen mussten seit der Privatisierung 1995 das Unternehmen verlassen. Zugleich wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche neue Arbeitsplätze bei den T-Punkten und in Bereichen wie der Glasfasertechnologie geschaffen. Laut Bild-Zeitung wird in dem Vorstandspapier betont, dass angesichts des Wettbewerbs der Telekom-Konzern nur noch rund 93 000 Menschen in Deutschland "wettbewerbsfähig beschäftigen" könne. Von den derzeit 167 000 Vollzeitstellen in Deutschland müssten demnach bis zu 75 000 abgebaut werden. In dem Papier würden die Probleme deutlich benannt, schrieb die Zeitung weiter. Der Konzern liege bei den Kosten "noch deutlich hinter dem Wettbewerb". Ein Grund seien die Produktivitätsnachteile von 50 bis 70 Prozent gegenüber dem Markt. Der Leiter Unternehmenskommunikation bei der Deutschen Telekom, Ulrich Lissek, sagte, er wisse nicht, auf welches Zahlenmaterial sich die Zeitung berufe. "Kein Mensch weiß, was nach 2008, 2009, 2010 an technologischen Umwälzungen den Kommunikationsmarkt bewegen wird. Insofern sind Zahlen ab dem Jahr 2008, oder über das Jahr 2008 hinaus unseriös", sagte Lissek heute der dpa. dpa / Markus Weidner
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