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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Neues Geschäftsmodell könnte BenQ Mobile retten13.10.2006
13:03 Handys könnten für andere Auftraggeber produziert werden
Der Pleite gegangene Handy-Hersteller BenQ Mobile könnte nach einem Plan des Insolvenzverwalters offenbar mit einem neuen Geschäftmodell gerettet werden. Wie die Süddeutsche Zeitung (SZ) berichtet, prüft Insolvenzverwalter Martin Prager die Option, dass BenQ die Handys künftig nicht mehr unter eigenem Namen verkauft, sondern für große Auftraggeber produziert. Diese Auftraggeber könnten die Mobiltelefone dann unter ihrem jeweiligen Markennamen selbst vertreiben.
Diese Option soll Prager gestern bei dem Krisentreffen mit dem früheren Mutterkonzern Siemens und anderen Gesprächspartnern vorgeschlagen haben. Prager wolle Investoren und Geschäftspartner für dieses Vorhaben suchen und habe bereits erste Gespräche geführt. Auch wenn dieses Modell Erfolg haben sollte, müssten aber viele der insgesamt etwa 3 000 Stellen in Bayern und Nordrhein-Westfalen gestrichen werden, berichtet die "SZ". Zahlen seien bei dem Treffen aber nicht genannt worden. Gewerkschaft mit Krisentreffen unzufriedenDie IG Metall ist nach dem gestrigen Krisentreffen zur Rettung des insolventen Handyherstellers BenQ Mobile enttäuscht über die Haltung von dessen früherer Muttergesellschaft Siemens. Der Sprecher der Gewerkschaft in Bayern, Matthias Jena, sagte Siemens bewege sich "überhaupt nicht". Der Konzern zeige keine Bereitschaft, sich an einer weitergehenden Finanzierung einer Transfergesellschaft für BenQ-Mobile-Mitarbeiter zu beteiligen. Bisher hat Siemens einen Hilfsfonds mit 35 Millionen Euro angekündigt. Jena sagte, man habe schon gehofft, dass Siemens mehr Mittel bereitstelle, zumal die Anregung zu dem "runden Tisch" bei BenQ Mobile in München von dem Konzern ausgegangen sei. Auch sein Kollege Franz Tölle von der IG Metall Nordrhein-Westfalen sagte: "Unsere Erwartungen an Siemens sind in keiner Weise erfüllt. Wir sehen weitergehende Verpflichtungen." Tölle sagte, es sei an dem Konzern, für eine Auslastung der brachliegenden Kapazitäten bei der früheren Tochter zu sorgen. So könne Siemens aus eigenen überlasteten Bereichen vorübergehend oder längerfristig Aufträge an BenQ abgeben. Siemens sagte, man habe mit den angekündigten Maßnahmen die Solidarität mit den BenQ-Mobile-Mitarbeitern bekundet. Die Initiative zu dem "runden Tisch" sei im Übrigen nicht von Siemens ausgegangen, sagte ein Unternehmenssprecher. Der Konzern ist zum einen bereit, Beschäftigte der ehemaligen Tochter bei Bewerbungen bevorzugt zu behandeln. Zum anderen will Siemens zehn Millionen Euro für Härtefälle und weitere 25 Millionen Euro für Qualifizierungsmaßnahmen innerhalb einer möglichen Beschäftigungsgesellschaft bereitstellen. Weitere Meldungen zum Aus von BenQ Mobile
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| Betreff | Autor | Datum | ![]() |
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| RE: Siemens Gigaset-Qualität | Telly | 29.04.10 22:23 | |||||||
| RE: Siemens Gigaset-Qualität | rotella | 28.04.10 23:57 | |||||||
| RE: Siemens Gigaset-Qualität | koelli | 28.04.10 23:39 | |||||||
| RE: Siemens Gigaset-Qualität | Telly | 28.04.10 23:19 | |||||||
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